B o r o n.
Brandracketon.
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Boron Sauerstoff aufnimmt, ■wenigstens zum Theil und inBoraxsäure. An der Luft erzeugt dies Gas äufserst dickoNebel, indem es sich mit dem Wasserdampf der Luft zueiner ähnlichen sauren Flüssigkeit verdichtet. Das Fluor-boron verbindet sich mit den Fluormetallen zu Fluor- Bo-roninetallen , die sich zum Theil in Wasser lösen. Hier-bei läfst sich annehmen, dafs das Fluor durch Aufnahmevon Wasserstoff aus dem Wasser in Flufssänre, und das Bo-ron und das Metall, durch Aufnahme von Sauerstoff aus demWasser in BoraxsMure und Metalloxyd verwandelt wird, undman kann daher diese,Verbindungen der Fluor-Boronmetallemit Wasser anselien als Verbindungen von flufssaurer Bo-raxsäurc mit flufssaurem Mctalloxyd.
Chlorboron (22 Boron auf 216 Chlor). Das erhitzteBoron verbrennt in Chlorgas zu Chi or boron gas, welchesfarblos ist, stcchcndsauer riecht, an der Luft so dicken Ne-bel erzeugt, wie das Fluorborongas und vom Wasser reich-lich absorbirt wird, dessen Wasserstoff des Chlor in Salz-säure verwandelt, während der Sauerstoff desselben mit demBoron Boraxsäure erzeugt.
Das Schwefelboron wird durch Erhitzen von Boron in Schwefeldampf erzeugt, wobei sieh das Boron entzündetund zu weifsem undurchsichtigem Schwefelboron verbrennt.Dieses zersetzt sich in Wasser mit grofser Heftigkeit in Hy-drothionsaures Gas und in Boraxsäure. G.
Boussole; S. Compafs.
Brandracketen.
Cougrevesche Racketen; fusecs ä la Congreve;Congreve-Rockets. So nennt man die furchtbaren Wurfwaf-fen, welche in der neuesten Kriegsgeschichte viel Aufsehen er-regt, und die zerstörenden Wirkungen, worauf sie berechnetsind, nicht selten wirklich angcrichtet haben. Da diejenigenStaaten, welche die Art ihrer Verfertigung kennen oder zu ken-nen vergeben, ein Geheimnifs daraus machen, so kann hier nurdasjenige mitgetheilt werden, was darüber bekannt gewordenist, ohne dafs die Richtigkeit der Angaben durch etwas an-deres, als die zugleich angegebenen Autoritäten verbürgt