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Brandracketen.
Summen auf Versuche verwenden, um dieselben so zu ver-fertigen, dafs sie auf gleich weite Entfernungen, als die eng-lischen getrieben würden , allein es soll nach unvollkommenverbürgten Gerüchten blofs zwei Ofllcicren, Schumacherin Kopenhagen und Augustin in Wien gelungen seyn, diesegrofse Wurfweite herauszubringen. An beiden Orten wird, ebenwie in England, ein Geheimnifs aus ihrer Bereitung gemacht 1 .Im Allgemeinen giebt es haupsäclilich zweierlei ArtenBrandracketen, welche blofs an Gröfse verschieden sind, übri-gens aber riicksichtlicli des Baues und der Bestandtheile muth-mafslich vollkommen dieselben. Die grofsen werden zu Be-lagerungen und als schweres Feldgeschütz, die kleineren blofsals leichteres Feldgeschütz gebraucht, die anderweitigen Ab-weichungen, welche die verschiedenen Bestimmungen der-selben der Natur der Sache nach erfordern, sind mir nichthinlänglich bekannt. Es wird daher hier genügen, nur einoArt derselben näher zu beschreiben.
Die sogenannten 32 pfiindigen Brandracketen bestehenaus einer bleclienen Cartouche, 4,5 F. lang, mit einem ei-Fig. sernen Kopfe B A C, an der Basis 6,5 Zoll haltend, oben beiA23 i.(zuweilenodcr stets?) mit einein starken eisernen Stachel ver-sehen, welcher zur Brandstiftung durch die Dachbedeckungendringt, und sich in das Holzwerk einsenkt, um die in demKopfstücke enthaltenen Brandmittel umherzusprühen. Ha-ben sie nämlich die erforderliche Höhe und Entfernung er-reicht, so soll den Erzählungen nach der Kopf durch dieHitze des brennenden Satzes sich von der Cartouche ablösenund herabfallen, und dieses ist es dann eigentlich, wasdie Zerstörung anrichtet. Die Cartouche verjüngt sichnach unten, und hat bei D nur noch 4,5 Z. Durchmes-ser. An dieser ist die Ruthe, ein Stück leichten Holzes, 1 m,angebracht, 18 F. lang, wobei es sehr wichtig ist, dafs diesegenau parallel mit der Axe der Cartouche gerichtet, undhinlänglich fest sey. Zu diesem Ende ist sie durch die Ringei, k gesteckt, und in 1 festgeschroben.
i Man sagt, sie würden blofs von Personen verfertigt, welche aufdie Bewahrung des Geheimnisses beeidigt sind. Diejenigen, welchesie werfen, kennen die Bereitung selbst nicht. Ehe ni4n sie in feind-liche Hände kommen läfst, werden sie lieber zerstört.