Band 
Erster Band. A und B.
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B r a u d r a c k e t e n,

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Heim Gebrauche legt man sie auf eine, nach dem erfor-derlichen Incliuationswinkel geneigte, Ebene einer Mauer, Ba-stion oder eines Erdwalles mit Einschnitten, sie aufzuneh-men, worauf sie einzeln oder durch Verbindung mit einandergemeinschaftlich in gröfserer, durch die Länge der Lager-stätte bestimmter Zahl vermittelst eines Lanzenstabcs an.derunteren Oeflhung D angezündet v iden, und dann nach Artder Backeten durch den Druck der entwickelten expansibe-len Flüssigkeiten fortfliegen. Für den weitesten Wurf ist5 5° der geeignetste Elevationswinkel. Hat man keine Maueroder keinen Wall zum Auflegen, so bedient mau sich einestransportabel»! hölzernen Pultes, welchem an einer Seitedurch Erheben oder, Niederdrücken eine verschiedene Nei-gung mit dem Horizonte gegeben wird. Ein Artillcriewa-gen fährt 2 Gestelle und 100 Racketen von 32 Pfd., dasGestell kann in weniger als 5 Min. hergestellt seyn, erfor-dert 4 Mann Bedienung, und fafst zugleich 2 Racketen, welchein 2,5 Min. aufgelegt und abgefeuert werden können. DieLagerstätte mufs nach jedem Schüsse wegen etwa zurückge-bliebener brennender Tlicile mit einem nassen Schwammeabgewischt werden, ehe eine neue aufgelegt wird, und dasAbfeuern geschieht aus einiger Ferne, des starken ltau-qhes wegen.

Im Felde werden die schweren von Laffeten geschossen.Die 3 2 pfünd. Ilaubitz - Racketen tragen eine Sharpnell —liombe von 9 Pfd. bis auf 3000 m . Die Laßcte ist eine leichteFeldlaffctc auf Rädern, und hält 5 4 Racketen in ihrem Kasten.Die kleineren sind eine Art Kartätschen, tragen bis 2 000 mund werden von einem kleinen Gestelle geschossen, oderselbst aus der Hand. Das Gestell kann ein Mensch leichttragen, und eben so trägt ein Mann 3 bis 4 Racketen. Mankann diese endlich mit einer kleinen Unterlage unter denKopf auf die flache Erde legen, worauf sie mit bedeutendemEUecte ricochcttiren.

Ein schwacher Wind afficirt die grofsen Racketen nicht,bei einem starken, welcher nahe genau normal auf ihre Rich-tung trifft, müssen sie etwas seitwärts gerichtet werden. Flie-gen sie mit dem Winde, so macht man den Elevationswin-kel f>0°, gegen den Wind aber 5 0°. Bei genauer Lage undI. Bd. A a a a