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Bve-cliun^’, doppelte.
zwei lltfnptfiille unterscheiden, erstlich wenn die durchden entfallenden Strahl und das Einfallslotli gelegte Ebenesenkrecht auf die Axe ; zweitens, wenn sic damit parallel'■ oder znsammenfallend ist. Im ersten Falle bleibendergewöhnlich gebrochene 1 und deT ungewöhnlich gebrocheneStrahl in derselben auf dii Axe senkrechten Ebene, undman' findet bei verschiedenen Einfallswinkeln sowohl fürden ungewöhnlichen als für den gewöhnlichen Strahl dieSinus der Brechungswinkel in konstantem Verhältnisse zuden Sihns der Einfallswinkel, wenn gleich die constanteZahl, 'die dieses Verhältnis bestimmt, bei beiden ver-sclfifeden ist nnd für den ungcwöbiilich gebrochenen Strahlgröfser t= 0,674, statt dafs sie bei dem gewöhnlich ge-brochenen nur = 0,60 4 gefunden wird. Der ungewöhn-■* lieb gebrochene Strahl weicht weniger als der gewöhnlichgebrochene Strahl von der Richtung des einlallenden Strah-les ab , weil 1 die Rcpülsivkraft der Axe zwar kein Be-1 streben hat, den Strahl ans der Einfallsebene zu entfer-nen, -»her 'sich der Vermehrung der Geschwindigkeit heiihrem Eindringen m den Krystall widersetzt.
Im zweiten Falle, wo die Einfallsebene mit der Axe zu-sammenfäilt, ist der Brechungswinkel für den ungewöhnli-chen Strahl kleiner als für'-den gewöhnlich gebrochenen, weilFig-jener, indem er von der Axe, die hier die Lage AA^hat,2 71'. abgestofseri wird, nach JE, dem Perpendikel naher-ge-bracht wird, als JO, der gewöhnliche Strahl.
8. Schon Huygens 1 hat eine Construction angegeben, wel-che' dienen kann, in jedem Falle die Richtung des unge-wöhnlich gebrochenen Strahls za bestimmen, und obgleichdie zweierlei Undulationcn, aus welchen er sie herleitet,schwerlich in der Natur vorhanden sind , so stimmt doch«■ diese Construction genau mit den Erscheinungen überein.'Um diese' Construction für den ungewöhnlichen Strahlleichter aufzufassen, ist es gut, die Gesetze der gewöhn-lichen Brechung durch eine analoge Construction darge-stcllt zu sehen. Es stelle also M M v die Einfallsebene bei
j Wie Bio-r es ausdriiekf. Tr. il. Piiys. III. 537.a Tratte de la lumiere. Cliap. V.