Band 
Zweiter Band. C und D.
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Calorimeter.

drückt werde, welche zu GO oder 75 eia einfaches Verhältnifshat, so wird die Rechnung noch einfacher. Wäre ■/.. B. dasGewicht der Wassermassc des ganzen InsLrinncnts = GOOUGrannnen, so wäre hei dem Gebrauch des Reaumürschen Tlicr-C

inometers ■— = 100 und so würde das hundertfache der he-

ohachlelen Erwärmung die Menge von Eis ausdriieken, welchedurch die, hei dem Versuch angewcndele Substanz in eben derZeit geschmolzen worden wäre. Da die beim Versuch auf-gewandte Substanz nach dem nämlichen Gewichte angegebenwird, so nmls der gefundene Werth von E noch durch dasGewicht derselben dividirt werden, um diejenige Menge Ge-wichlstheile Eises zu erhallen, welche Ein Gewichtstheil die-ser Substanz zu schmelzen vermag. Setzt man das gebrauchte

Gewicht der Substanz = A, so wird endlich E =

CXt,75 A

oder wenn das Gewicht des Wassers dividirt durch 60 oder 75

M t

einen constanten Werth = M ausinacht E = ——•

Beispiel. Versuch mit weifsem Wachs. 1 Temperaturdes Zimmers = 61° E. = 12°, 87 R- Temperatur der 2781Grammen Wasser, womit das Calorimeter angcfülll -wurde,einschliefslich der der specilischcn Wanne des Instruments ent-sprechenden Wassermenge = 56° F. = 10°,67 R. Ein Wachs-licht, das unter der Mündung des Küldrohres stand, wurdeangcslcckt, und als das Thermometer des Instruments genau66° E. = 15°, 11 R. erreicht hatte , also um 10° F = 4°,44R. gestiegen war, ausgelöscht. Darüber waren 13* 26" hinge-gangen, und das Wachslicht hatte 1,63 Grammen an Gewichtverloren. Es ist also hier C = 2781, t = 4,44; A = 1,63;

t

also M = 46,35; — = 2,726; und E = 126,36 d. i. die

Hitze, die aus einem Gewichtstheil Wachs erzeugt wird, istvermögend 126, 4 gleicher Gewichtstlieile Eis zu schmelzen,also 1 Pf. Wachslichter 126 Pfunde Eis.

Auf eben den Grundsätzen beruhte das Calorimeter, dessensich zwei französische Physikci- Laroche und Berard bedien-

Rumford bei G. XL1V. 12.