Camera 1 u c i d a.
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scheinbaren Umrisse liaclizciclmcn kann. Allein die umgekehrteHage des Hildes ist der deutlichen Auflassung hinderlich , undjede Verrückung des Auges inul's die Umrisse auf eine andereStelle des Papiers bringen. Heiden Mängeln hat Woixastonaut eine äufserst glückliche Weise abgcholfcn. Indem er das ^Uild zweimal reflectiren liefs , erschien es wieder in aufrechterStellung, und der W inkel von 45°, unter welchen die spiegeln-de Ebene a b geneigt war, wurde nun auf die zwei kleinernSpiegelflächen a c und b c vcrLheilt, und in einer Deckplatted d über der Kante a ein kleines Loch zum Durehschcu an-gebracht, wodurch auch die unverrückte Stellung des Augesgesichert wurde. Die ganze Handschaft ist nun auf die flä-che a e zusammengedrängt, und ihre l’rojcclion nimmt nur dieBreite eines schmalen Streifens = f c ein. Hei durchsichtigenGlasflächen ist die Spiegelung schwach, und wegen der ge-doj'pcllcn Bilder leicht undeutlich: man mülslc also metalleneSpiegel gebrauchen; da aber diese undurchsichtig sind, soinul’s mau die Oefl’nung im Deckel so verschieben, dal’s, wenndas Auge in der Hichtung Oe stellt, die Oeflhung der Pupilledurch die Kante a lialbirl wird. Dadurch empfängt das Augezugleich sowohl die Strahlen , die vom Hilde auf a c als auchdie, welche von der unterliegenden Papierflüche direct ihmzugesendet werden. Die Bilder beider Gegenstände vermischensich im Densorium, und so kann der Beobachter die Umrissedes Gegenstandes mit der Bleifcder deutlich und genau verfol-gen. Statt der Mclallspiegel gebrauchte Woixaston ein gläser-nes Prisma a b c c, dessen flächen die Strahlen m n , n o, fügo p , welche unter einem W’inkcl von 22 bis 23 Graden auflällen,nicht mehr durchlassen, sondern ohne Lichlvcrlusl reflectiren.Das Ganze kann wegen der Nähe des Auges äufserst eng zusam-mengeläfst werden, so dafs ein Prisma , dessen flächen nur 3i.inien Breite haben, seinem Zw r eckc vollkommen genügt. DieEntfernung des Prisma von der Papierfläche hängt von der Gros-se ab, in welcher man das Bild entwerfen will; sic sollte je-doch nicht über Puls, und nicht unter J Eufs betragen:die erslere Distanz wird durch die Länge des Armes bedingt,welcher der freien Bewegung wegen, nichL ganz ausgestrecktsein darf, wobei wegen der vorgcnciglen Lage des Kopfes dasAlge in die Hohe der Schulter zu stehen kommt; dei letztere