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Camera obscura.
französischen Optikern Leüehours und Cuevai.ier anzeigen) dieVorzüge dieser Constructionen im Gegensatz zu Wollaston’sPrincip erheben, so finden beim Gebrauche der durchsichtigenTafel doch zwei wesentliche Schwierigkeiten statt, die beimdirecten Sehen ganz wegfallen. Die eine, liegt in der äufserstschwer zu beseitigenden Doppelrefieclion der Glastafel, die an-dere in dem Umstande, dafs man kein Mittel hat, das oft zugrelle Licht der von der Sonne beschienenen Gegenstände so zumodificiren, dafs es die Sichtbarkeit der Blcifeder nicht mehrhindere. Die Schwächung des Bildes durch gefärbte Gläser istein Hülfsmittel, das keine Abstufungen in seiner Wirkung zu-läfst, dahingegen bei W'oi.casto.ns Methode cs leicht ist, durchVerschiebung des Regulators die relaLive Helligkeit der beidenObjecte dem jedesmaligen Bedicrfnifs anzupassen. Die Erfah-rung hat auch gezeigt, dafs diejenigen Personen, denen nichtalles praktische Geschick überhaupt abging, durch Aufmerk-samkeit und Uebung sich mit dem Gebrauche des Wollaston-schen vertraut gemacht haben.
Fraxcoeur bemerkt, dafs der Optiker Chevalier, eheAiut-cis Vorschläge bekannt waren, bereits auf die, in Fig. 9 ange-gebene Construction gefallen sey; es ist dieses um so wenigerzu bezweifeln, da wir oben gesehen haben, dafs der an neuenIdeen so reiche Italienische Optiker auch in ein Paar andernVorschlägen mit Lüdki.e und Sömmerkisg die Ehre der erstenErfindung theilen mufs *. JI.
Camera obscura.
Dunkele Kammer; Chambre noire; Dark cham-ber. Ein eingeschlosscner dunkler Raum, in welchen dievon den umgebenden Objecten ausgehenden Lichtstrahlen nurdurch eine einzige kleine Oelfuung dringen können, von dersie divergirend auf einer gegenüberstehenden Wand sich aus-breiten , und auf dieser eine mit den natürlichen Farben ver-
1 Siehe über Wollastoss Camera lucida Gilberts Ann. Bd. 34. pag.353. und Lüdike’s Aufsatz, ibid. Bd. 42. pag. 333. Dine vollständigeUebersetzung von Amici’s Schrift in den Annal. de Chim. Tom. XXII.pag. 187.