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Coh üsi o h.
einfachen Bestandteile der Körper zwar nicht kennen, aherdoch so viel durch Erfahrung sicher wissen, dafs die meistenderselben weit kleiner sind, als unser Vorstcllungsvermogen zufassen -vermag *. Obgleich dann die Anziehung dieser materi-ellen l’uncte oder der aus ihnen zusammengesetzten Körper,seihst in sehr kleinen, aber mefsbaren, Entfernungen kaummerklich ist, so wird sic doch durch stets gröfsere Annähe-rung im quadratischen Verhältnisse wachsend zuletzt ins Un-endliche zunehmen, und jede mechanische Gewalt weit hintersich lassen müssen a , so dafs es hiernach also zur Erklärungder Coliäsion keiner besonderen Flächenkraft bedürfe.
Mit noch mehrcrcm Grunde machte ferner J. T. Mayer *den gegründeten Einwurf gegen eine eigenthumliche b'L'ä-chenhraft oder Cohäsionskraft, dafs noch niemand durch ir-gend einen Versuch eine solche im umgekehrten kubischen oderhöheren Verhältnisse des Abstandes wirkende Kraft nachgewie-sen habe, auch nicht wohl bcgrcillich sey, wie damit die be-kannte Kraft der Anziehung z. 15. der Erde gegen den Mond,als im Mittclpuncle dieser Körper vereinigt, verträglich sey.Dagegen sprach Mayer ganz deutlich seine Meinung dahin aus,dafs die Ei’scheinungen der Coliäsion sich füglich auf das all-gemeine Gesetz der Anziehung im umgekehrten quadratischenVerhältnisse des Abstandes zurückbringen lassen, und zeigtedie Richtigkeit dieser Behauptung durch den Calciil. In denbekannten Abhandlungen über die Capillaranzichung 4 äufserteauch der grofse Geometer de la Place, dafs die Erscheinungender Coliäsion sich füglich auf das allgemeine Gesetz der Attrac-lion zurückführen lasse, wenn man die Durchmesser der klein-sten Bestandteile der Körper gegen ihre Entfernung von ein-ander bei ihrer nur scheinbaren, aber nicht wirklichen unmit-telbaren Berührung in den festen Körpern unendlich klein an-nälnuc.
Sowohl die Newtonsche Behauptung, als auch die entgegen-