Band 
Zweiter Band. C und D.
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Comp ressionsmasch ine.

Com pressionsmaschine.

Compressionspumpe, Gondens ationspu m-pe, oder Co n densalionsm aschine; Machinacondensatoria • Macliine de comprcssion ou de con-dcnsalion • Condensing engine.

So kann im Allgemeinen jede Maschine genannt werden,womit man Körper compriniirt oder zusammentlrückt. Da-liin gehören also namentlich die Druckwerke der Feuerspritzenund der verschiedenen hydraulischen Maschinen, die Pressen,Walzenwcrkc u. dgl. in: Zunächst aber verstand man ehemalshierunter diejenigen Maschinen, mit welchen man im Gegen-sätze gegen die exanllirenden Luftpumpen die Luft verdichtete.Neuerdings hat man inzwischen die Entdeckung gemacht, dafsverschiedene cxpansibelc Flüssigkeiten durch starke Compres-sion tropfbar flüssig werden, und auch die tropfbaren Flüssig-keiten durch sehr starken Druck gewisse Veränderungen erlei-den , vorzüglich wenn hiermit zugleich Erhöhung der Tempe-ratur verbunden werden kann. Es ist daher für die Erweite-rung der Wissenschaft allerdings von Wichtigkeit, Maschinenzu besitzen, durch welche gegen die zu untersuchenden Körpereine sehr grofse Comprcssion ausgeiibt werden kann. Um da-her dasjenige, was in dieser IiinsichL bisher geschehen ist undnoch geschehen kann, besser zu übersehen, mag folgende Dar-stellung dienen.

1. Comp r ess io ns maschin e n für Luftund Gasarten.

Soll die Comprcssion der Luft nur bis höchstens auf etwa10 Atmosphären gebracht werden, so kann man sich hierzu dergewöhnlichen Condcnsationspumpen bedienen. Für sehr ge-ringe Verdichtutigen, etwa 2 Atmosphären hat man die Luft-pumpen eingerichtet, indem man da, wo die exantlirte T.uftentweicht, einen Teller anbringt, eine Campane darauf fesl-driikt, und die durch die Oeffnung des gewöhnlichen freienTellers eingesogene Luft unter derselben verdichtet. Bei Halin-luftpumpcn darf man nur die Hähne umdrehen, um die Maschi-ne, statt zur Exanlliruug, zur Comprcssion cinzurichlen. In-