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Zweiter Band. C und D.
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Compressionsmaschine.

defs schliefscn die Etnboli den Luftpumpen selten diclit genug,um damit zu comprimircn, und die Anwendung derselben fürdiesen Zweck- kann ihrer Genauigkeit leiclit nachtheilig werden,weswegen dieses ein für allemal verwerflich ist.

Eine eigene Compressionsmaschine oder Condcnsations-pumpe hat Hawkeee 1 gebraucht, eine oben und unten inMessing gefafstc Glaskugel, auf welche eine gewöhnliche Con-densationspumpe gescliroben, und hiermit die Luft in jenerverdichtet wird 1 2 3 4 . Mehr noch beachtet, und allgemeiner ge-braucht ist die durch Nollet 5 vorgeschlagene Maschine. SieFig.ist aus der Zeichnung völlig klar, aus welcher sich ergiebl,' ' dafs dem llahn E der Vorzug vor Hawksbce’s Blascnventile ge-geben ist. A D ist der Pumpcnsliefel von Messing, 1) C einllolir von demselben Metall, und die Kugel wird aufgc$chro-ben; eine für die meisten Versuche zu beschränkte Einrichlumr.

Wegen der Unbequemlichkeit des steten UmcLrehcns einesGuerici'schen Halms kehrte Winkler 4 wieder zu den Ventilenzurück, und zwar zu den Blasenventilen. Soll die Verdich-tung nicht stark werden, so ist diese Einrichtung ohne Zwei-fel die beste, aber es ist zu bezweifeln, dafs man hiermit wei-ter , als bis zum höchstens vierfachen atmosphärischen Druckegelangen könne. Am schönsten sind diese Maschinen ausge-führt durch Haas und IIurter , und ihre Einrichtung ist imWesentlichen folgende. Auf einem Tischchen sind die beidenFig. Säulen G,G befestigt, zwischen denen sich ein eben geschlif-fener messingner Teller befindet. Auf diesen wird die sehr sLar-ke, oben und unten genau eben geschliffene Campane, nach-dem auf ihren oberen und unteren Band etw'as Pomade aufge-strichen ist, aufgesetzt, oben auf dieselbe das gleichfalls flachgcschlifTenc massive Messingstück gelegt, durch w-clchcs in ei-ner Loderbüchse der Draht P L luftdicht beweglich ist, und

1 Course of Mech. Opt. cet. Experiments, p. 17. Vergl. Wolfnützl. Vers. III. Cap. 1.

2 Eine dieser ähnliche Compressionsmaschine, welche sich nochin einigen Cabinetten findet, einen messingenen Cyliudcr mit zwei Glas-scheiben an den Flächen beschreibt s’Gravesande Phys. El. II. 610.

3 Art des Experiences III. 10.

4 Auiäugsgr. d. Phys. Leipz. 1754. 8. p, ISO.