Rotationsmascliinen.
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bei der wirklichen Ausführung noch vielfache Schwierigkeitenzeigen; auf allen Fall aber würde diese Vorrichtung noch weitmehr Feuerung erfordern, als die andern Maschinen, welcheeinen abgesonderten Dampfkessel haben, überhaupt aber dürfendiese Saverjsclien Maschinen, obgleich sie ihrem Erfinder un-sterblichen Ruhm sichern, doch immerhin neben den andernbessern aufser Gebrauch kommen I .
3. Rotations-Maschinen.
Gleichzeitig mit den Vorschlägen Savery’s, Papin’s u. a.kam der bekannte Amontons auf eine Dampfmaschine, welchezwar wegen ihres künstlichen Baues und des erforderlichen vie-len Brennmaterials nicht praktisch angewandt werden kann,als sinnreiche Erfindung aber hauptsächlich in Beziehung aufdie damalige Zeit, und als erster Versuch einer sich um ihreAxe drehenden Maschine um so mehr gegen Vergessenheit ge-sichert zu werden verdient, als gerade diese Art von Maschinenbis auf die neuesten Zeiten herab vielfach verändert sind, undnoch gegenwärtig nicht ohne Nutzen praktisch angewandt wer-den. Im Jahre 1699 legte Amontons der Pariser Akademie dieBeschreibung seiner Maschine vor 2 . Sie besteht aus einem Fig.Rade, dessen innerer Raum vierfach, und jede der Abtlieilun- 'gen wieder in 12 Kammern abgetheilt ist, welche sämmtlich voneinander durch dampfdichte Wände getrennt sind. In den äu-fsern Kammern A, B, C . . . befindet sich Luft, welche durchden Einflufs des Feuers ausgedehnt durch die krummen Rührendringend auf die in den correspondirenden Kammern der drit-ten Abtheilung drückt, und hierdurch das Wasser durch dienur nach einer Seite sich öffnenden Klappen treibt, wodurchdas Rad an einer Seite ein Ucbergewicht erhält, und herumge-drehet wird. Es sey demnach das Rad in der Lage, welche
1 Nach Milmncton Grandrifs der theor. u. Experimental - Physikd. Ueb. Weimar 1825. 8. I. 301. bedarf eine gnt eingerichtete Maschinediese.- Art doppelt so viel Feuerung, um einen gleichen Effect hervor-zubrhgen, als eine der besseren nach der neueren Einrichtung. DieSteuerung kann bei jener durch ein Rad regulirt werden, welches dasgeholene Wasser umtreibt.
2 Me'm. de Par. 1699. p. 112.