Band 
Zweiter Band. C und D.
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Differenzialbarometer.

Beobachter von der verlicalcn Stellung des Instruments versi-chern soll. Die zu dieser Wasserwaage gebrauchte Glasröhredarf nicht sehr enge seyn, wenn jene nicht allzu unempfindlichwerden soll; sollte sie zu kurz scheinen, so darf inan ohne Be-denken die Mcssingrblire OP über die Schienen KO, NP hin-ausgeben lassen. Der Aufliängering It ist an einer messingenenHülse Q befestigt, welche auf der Ilohre OP durch Reibungfestsitzt, damit man bei dein veränderlichen Stand des Queck-silbers in der Steigrohre a b den Aufhängepunct nöthigen Pallsein wenig verschieben könne. Will man statt der Wasserwaageein Pendel anbringen, wozu allerdings Raum genug ist, so mul'sdieses in eine Glasröhre eingeschlossen werden, um gegen denLuftzug geschützt zu seyn. Auch läfst sich bei unveränderli-chem Aufhängepunct leicht durch Versuche und Rechnung be-stimmen, wie viel bei jedem Stande des Quecksilbers das Instru-ment von der Verticalität abweiche, und welche Correctiondcfshalb an der gemessenen Höhe anzubringen scy. ZwischenFig. der Steigrohre ab und der Schiene MN rechter Hand befindet’i sich die Scale mn, an welcher der Vernier mit seiner, dicBu-162.romelerröhre umgebenden, Hülse auf-und niedergleitet, unddurch eine feine Bewegung stellbar ist. Sie ist etwa 6y Zollelang; ihr unterer Anfangspunct befindet sich genau 4 Z. überdem Niveaupunct c. Man kann sie, wenn dieser Punct so re-gulirt ist, dafs der Raum ec genau den 4ten Tlieil der ganzenGefäfses L beträgt, sogleich in Dritlelszolle ablkeilen, und jedenderselben in 12 Theilo zerfallen, welche den Linien des Baro-meters gleich sind; der Vernier giebt dann Zehntellinien an.Der Raum von 4^ Z. unterhalb dieser ßaromctcrscale wird vonder Scale des festen Thermometers eingenommen, das die Tem-peratur des Quecksilbers angeben soll. Es ist ein kleines Cy-linderthermometer t, dessen Röhre luftdicht durch einen eiser-nen oder hölzernen Pfropf p gesteckt wird, welchen man in diecylindrische Höhlung p q entweder dicht einschraubt oderverleimt. So wie beim Gebrauche das Quecksilber in die Oefi-nung d hineingetrieben wird, verbreitet es sich in die drei Ca-näle. Die dadurch in p q gedrängte Duft entweicht durch denkleinen Seitengang r in die offene Steigrohre und die Kugel des'Ihermometcrs wird von dem Quecksilber ganz umgeben. Die-ses ist um so nolhwsauliger, da hei unserer Einrichtung die Röh-