Differenzialbarom et er.
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reu und das eigentliche Quecksilbergefäfs beim Transport voneinander getrennt sind, wodurch sio leicht in den lall kom-men, eine ganz verschiedene Temperatur zu erhalten. Es wäreallerdings leicht, beide Gefäfse zu vereinigen, indem man zurVcrschliefsung des Quecksilbergefäfses bei d einen llalin an-brächte ; allein dadurch würde nicht nur das Instrument merk-lich verlängert, sondern es wäre überhaupt nicht zweckmäfsig,die leichten und zerbrechlichen Glasrülircn mit einem Körpervon so schwerem Gewicht in Verbindung zu bringen. Jederder beiden Tlieile des Apparates wird nun in einen Cylinder vonPappe oder von weifsem Bleche, der inwendig ausgepolstert ist,besonders verwahrt.
Beim Gebrauche des BifTercnzialbarometcrs hat man erst-lich darauf Zusehen, dafs kein Staub oder Unreinigkeit sichin den Böhren befinde, deren Enden deswegen noch besondersverschlossen werden können. Man schraubt alsdann dasQuock-silbergefäfs CDEK, nachdem dessen Deckel G abgenommenworden, an das Gefäfs Aß fest, hängt das Instrument auf,- undtreibt vermittelst der Schraube S das Quecksilber in die Böh-ren, wobei man Acht hat, dafs wenigstens in dem Moment, wodas Luftgcfäfs L abgeschlossen wird, das Barometer vertical sey.Das Schrauben wird nachher in beliebiger Lage so lange fortge-setzt, bis bei senkrechter Aufhängung das Quecksilber in Lvom untern Bande der Hülse c aufs schärfste tangirt wird. Hier-auf stellt man den Vernier an der Steigrohre ein, notirt diebeiden Thermometer und liest ab. Während des Beobachlens isles, zumal für Kurzsichtige, rathsam, das Luftgefäfs L durch ei-nen Cylinder oder Halbcylinder von leichter Pappe gegen dievom Gesicht ausstrahlende Wanne zu schützen; nach gemach-ter Beobachtung mufs jedoch der äufsern Luft der Zu-tritt sogleich geöffnet werden, damit das Luftgefäfs nicht gehin-dert werde, ihre Temperatur anzunehmen; man kann zu demEnde diesen Cylinder an einem Faden von oben bis c herunter-lassen, und zurückziehen. Allerdings giebt das Differenzialba-roincter nur ein Dritltheil der wahren Höhe an; und so ist esmöglich, in dieser um-j% Lin. zu fehlen; allein dieser Nachlheilwird einigermafsen daduroft ersetzt, dafs man, so oft man will,schnell die Beobachtung wiederholen, und aus mehrern das Mit-tel nehmen kann. Nur mufs man das Instrument nicht in sei-