Band 
Zweiter Band. C und D.
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Donner.

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Vergleichung mit der Zeit, welche der Schall gebraucht, umeben dieselben Räume zu durchlaufen, und von den verschie-denen Stellen seiner Bahn bis zum Ohre zu gelangen. DieseErklärung, sagt De Luc, würde allen Beifall verdienen, wenndas Rollen des Donners stets schwächer und schwächer würde;allein, da es oft zunähme, und manchmal stofsweise mitschrecklichen Schlägen untermengt sey, so benehme dieses je-ner Hypothese alle Wahrscheinlichkeit. Ueberdiefs habe maunicht einmal bemerkt, dafs diese besondere Hypothese die all-gemeine umstofse. Denn, wenn sich die elektrische Flüssigkeitvon Wolke zu Wolke ins Gleichgewicht setzen konnte, so lassesich unmöglich einsehen, wie cs positive und negative Wolkengehen könne, die so vermengt seyn, und nur eine zusammen-hängende Masse von Gewittern ausmachen sollten. Die Hypo-these des vielfachen Echos von Wolke zu Wolke stimme garnicht überein mit der wirklichen Succession, die man beim Ge-räusch des Donners beobachte, und habe noch aufserdem dasBefremdende, dafs man blofscn Nebeln, dergleichen die Wolkensind, die Fähigkeit zuschreibe, den Schall zu reflectircn. DeLuc vermulliet vielmehr, das Rollen des Donners rühre vonder Ursache her, aus welcher sich in den Gewitterwolken daselektrische Fluidum erzeugt, doch werde es nicht von diesemFluidum selbst hervorgebracht. Vielleicht bilde sich in demAugenblicke, in welchem die elektrische Flüssigkeit aus denin der W r olke enthaltenen Ingredienzen zusammengesetzt werde,ein eben so grofser Ueberllufs von sehr heifsem fVasserdimxt,der in verschiedenen Massen getlieilt sey, und anfangs mehrRaum einnehme, als die Luft, aus der er hervorgebracht wur-de. Vielleicht werden nachher diese Massen, so wie sie beiihrer Abkühlung unter die Temperatur des Siedepunctes in die-ser Höhe kommen, plötzlich durch den Druck der Luft zer-stört, die das AVasser davon unter der Gestalt des Nebels zer-streuet. Diese Erklärung gründe sich auf die Verwandlung derdephlogistisirtcn und brennbaren Luft im Wasser, wo auch erstExpansion, und dann Zerstörung aller Ausdehnbarkeit stattlinde, und noch auf mehrere andere Phänomene des Wasser-dampfs. Sie würde auch die Verdichtung der Wolken und dienacliherigc Entstehung des Regens erklären, welche gewöhn-lich auf starke Donnerschläge erfolgen. Nach dieser Erklä-