Band 
Zweiter Band. C und D.
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Dreh waage.

Indem aber die Längen der Pendel sich verhalten wie die Qua-drate der Schwingungszeilen, so wird der hierzu erforderlicheCoefficien tgefunden, wenn man. das Quadrat der Zahl der Sc-cunden durch das Quadrat der Zahl der Oscillationen dividirt.Soll dicscnmach die Kraft, womit die aus einem Waagebalkenvo n verschwindender Dicke bestehende Dreliwaage einer auf seinEnde normal wirkenden Kraft vermöge ihrer Elasticität entge-genstrebt, aus den Oscillationen derselben in denjenigen Ge-wiclitstlieilen gefunden werden, worin das Gewicht desselben= P gegeben ist, so nenne man diese Kraft =n; die Längedes llebelarmcs, in gleichem Mafse als die des einfachen Se-cundcnpendels gemessen 21; dieLänge des SecundenjJendels= L; die Zahl der Schwingungen, welche der Waagebalkenmacht s m; die Zahl der Sccunden, worin sie vollendet Wer-dens t; und man hat fiir 1.

PI 1

11 = / t \ z

Wird aber der Halbmesser des mit einem verhältnifsmäfsig nichtschweren Zeiger versehenen Cylinders, welcher statt des Waa-gebalkens aufgehangen ist s a gesetzt, so erhält man für 2.

Pa 2

n

2 L

(=)'

Nimmt man endlich die Länge des einfachen Secundenpcndelsunter dem 45sten Grade der Breite L s 440,4 Linien an, soerhält man für einen horizontalen Waagebalken der Drehwaage

l 2

11. n = 0,00075689 P

(=) «

und fiir einen in seiner Axe aufgehangenen Cylinder

a 2

2. n = 0,00113533 P

C» 1 )“

wobei der beständige Logarithmus fiir 1. = 0,8790314 — 4;für 2. = 0,0551227 — 3 ist. Diese Formel giebt also die Kraftder Elasticität s n, welche einen Draht oder einen ähnlichen