(s02
Drehwaage.
Ml*
T
und also nach der oben für die mit lothrechter Axe aufgdhange-lieu massiven Cylinder gefundenen Formel
•Ml 2 -
/ M1 \ i
T = ” (s^)
Wird hiernach die Drehwaage mit einem gewöhnlichen Pen-del verglichen, so ist für letzteres, wenn je gleichfalls die halbePeripherie des Kreises, L die Länge desselben, g die Fallhöhe in1 Secunde und T die Zeit derOscillationen in Sexagesimalsecun-den bedeutet, im einfachsten Ausdrucke
T ~'(fr
Wenn man daher in dieser und der vorhergehenden Formel dieZeiten gleich setzt, so ei'halt man
L _ Ml 2g 3 n
Man kann aber die Masse des Körpers einfach durch sein Ge-wicht ausdriicken, wenn man berücksichtigt, dafs er vermögedesselben auf gleiche Weise als der Körper des Pendels zu fallenstrebt, und demnach gM = P setzt. Dieses substiluirt wirdfür einen sehr dünnen, horizontal schwebenden, in seiner Mitteaufgehangenen Cylinder, dessen Länge = 21, dessen Halbmes-ser aber hiergegen verschwindend ist,
1.
PI 2n =--
3 L
Für einen mit lothrechter Axe aufgehangenen massiven Cylinderaber, wenn man diesen auf die oben angegebene Art an demDrahte um seine Axe oscilliren läfst, und den Halbmesser dessel-ben = a nennt, ist ,
_ Pa 2
2. n =-
2L
Um aber diese Formln praktisch brauchbar zu machen, darfnicht übersehen werden, dafs die Normallängc des Secunden-pendels nach den Schwingungszeiten des oscillirenden Körperscorrigirt werden mufs, indem sonst eine Vergleichung mit die-ser Normallänge vorausselzen würde, dafs auch der oscillireiuleKörper nur eine Schwingung in einer Secunde machen müfstc.