Drosometer. Druck.
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solche Weise entwickelt, dafs bei derselben sowohl als auchbei den Versuchen ein Winkel von 180° oder = n zum Grundelag, welcher daher auch bei dieser Bestimmung als Einheit an-genommen wird, wenn man die Elasticität auf die angegebeneWeise aus den gegebenen Grüfsen finden will. M.
Drosometer.
Thaumesser; von ägotjog, Thau. Eine Waage, deren ei-nes Ende eine Platte trägt, die den Thau vorzüglich gut an-ninnnl, und das andere ein Gegengewicht, das nicht so leichtbethaut wird. Vielleicht liefse sich für ein so geringes Gewichtmit Vortheil die kleine Waage anwenden, welche zum Sortirendes Baumwollengarns gebraucht wird, und an welcher der Zei-ger das Gegengewicht macht. Statt der Platte mochte es ratli-samer seyn, ein Büschel Wolle oder Eiderdunen am kiirzernArm anzuhängen, da diese leichten Körper nach den Erfahrun-gen von Wells und Harvey den Thau in vorzüglicher Mengeaufnehmen. Einige ratlien an, das yltmometer mit zuBatliezu ziehen, weil während des Thauens ein Theil wieder ver-dampft; allein da nach den Versuchen des genannten Physikersdie Bethauung selbst vom Eeuchtigkeilszustande der Luft abhän-gig ist, und hinwiederum die Angaben des Atmometers durchden Thauniederschlag modificirt werden, so scheint diese Vor-sicht überflüssig zu seyn *. II.
Druck.
Pressio ; Pression; Pressure .
Obgleich man im gemeinen Leben und gleichfalls in derMechanik die Bedeutung des Wortes Druck für genügend fest-gesetzt hält, so zeigt sich doch bei genauerer Untersuchung,dafs es schwer ist, eine scharfe Definition davon zu geben. Mei-stens versteht man darunter das Bestreben eines ruhenden Kör-pers einen andern berührten Kuiper in Bewegung zu setzen, undbezieht dieses entweder auf das Verhalten des ersteren im All-gemeinen, oder betrachtet es als die Wirkung einer ihn treiben-
i S. Thau.