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Druckpumpe.
roln-c gegen einander krümmen und in eins vereinigen könne,versteht sich von selbst.
Unter den verschiedenen Abänderungen der Druckpumpenverdient insbesondere diejenige eine nähere Erwähnung, ver-
mittelst deren eine bedeutende Menge Wassers mit einem gerin-gen AutVaude von Kraft au einer nicht grofsen Höhe gehobenwerden kann *. Die vorteilhafte Anwendung dieser Maschine
beruhet insbesondere darauf, dafs der Embolus sich ohne alle
Reibung bewegt, und man kann diesolbe sowohl aus einemeinzigen Stiefel bestehend, als aus zwei mit einander verbunde-nen construircn, welche letztere Einrichtung noch zwecknidlsi-Fig. ger, und hier dargestcllt ist. Sie bcstcliL aus zwei cylindrischenISO. Holjrcn AB, A' B', eine jede mit einer etwas engeren Steigroh-re ab, a' b’ verbunden, und mit den Ventilen a, (3; «, ver-sehen. In den erstcren beiden weiten Röhren gehen abwech-selnd die Cylindcr m n; m' n' auf und ab, welche genau diegleiche Höhe haben, als die Röhren selbst, und bei ihrer Be-wegung nur bis in die Mitte derselben gehoben werden. DieCylinder füllen den inneren Raum der Röhren in so weit völligaus, dafs sic nur so viel Spielraum zwischen sich lassen, alszur freien Bewegung des neben ihnen emporgedrückten Wasserserforderlich ist. Die Eigur zeigt beide Cylindcr im Zustandedes Gleichgewichts, oder in gleicher Höhe, und gleich tief indas Wasser der Stiefel eingetaucht. Wird einer derselben nie-dergedrückt, so sinkt er eben so tief, als der andere steigt,und indem er beim Niedergange das unter ihm befindliche Was-ser niederdriiekt, und dadurch zwingt, durch das Ventil |3 inder Steigrohre ab aufzusteigen, während demselben durch das-Ventil a der Rückgang abgeschnilten ist, so verstattet jener da-gegen durch seine Erhebung dem umgebenden Wasser durchdas Ventil a vermöge des hydrostatischen Druckes in den durchihn verlassenen Kaum zu dringen, während dem in der Steig-rohre a b befindlichen Wasser der Rückgang durch das Ventilabgeschlossen wird. Das in beiden Steigrohren gehobene Was-ser wird in die gemeinschaftliche Rinne g g vereinigt, und lauft
1 Sie ist, so viel mir bekannt, zuerst beschrieben durch Robisonin der Encyclop. Brit. Art. Pumps, Waterworks." Vergl. Thom. YoungLectures on nat. Phil. Load. 1807. il Vol, 4. I. 331.
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