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Druckpumpe.
aus derselben ab. Heide Cylinder, welche durch ihr eigenesGewicht lierabsinken, hängen an Ketten über die Bogentheiledes lialanciers p q, welcher wie ein Waagebalken aut'den inPfannen ruhenden Schneiden eines Zapfens leicht beweglich ist.Auf diesem Balanciere selbst, oder besser auf einem Breite, wel-ches an den, von dem Balanciere herabgehenden, beweglichenStangen r, s befestigt ist, geht ein Mann hin und her, oder eswird zur Vermeidung des lästigen Umkehrens an beiden Seilendieser Stangen ein Brett befestigt, und beide werden an den Bu-den mit einander verbunden, so dafs er auf dem einen hin undauf dem andern zurückgeht, und durch sein Gewicht den einenGvlinder hebt, den andern niederdrückt. Es verdient hierbeinoch bemerkt zu-werden, dafs in dem Augenblicke, wenn derMensch sich am äufsersten Ende befindet, der niedergedrückteCylinder durch den hydrostatischen Druck des Wassers amstärksten gehoben, der andere aber durch sein ganzes Gewichtain stärksten herabgezogen wird. Dort ist also der erforderlicheKraftaufwand am stärksten, nimmt ab, so wie der Mensch sichnach der Mitte hin bewegt, und verschwindet, wenn er sichgenau in der Milte befindet, so dafs also das Spiel der Maschinestets regelmäßig bleibt. Nach Itouisox 1 hob ein aller undschwacher, nur 110 S 1 wiegender, zur Ausübung eines gro-fse.rcn Druckes mit 30 5? auf das bequemste belasteter Mann7 Kub. F. oder 580 S 1 Wasser 11,5 F. liocli in einer Minute 10Stunden des Tages ohne grolse Ermüdung, ein junger Mannaber, 135 S 1 schwer, gleichfalls mit 30 Gewicht bequembelastet, 9,25 Kub. F. oder 766 5? Wasser zu der nämlichenHohe und eine gleiche Zeit arbeitend , welches der gröbste Ef-fect ist, den nach irgend einer Angabe ein Arbeiter geleistetbat. Die Pumpe selbst ist erfunden durch einen gemeinen undganz ungebildeten Mann, aber von ausgezeichneten Anlagen zurMechanik.
Die Kraft, womit in gewünlichcn Pumpen der Embolusniedergedrückt werden muls, die Reibung nicht gerechnet, istnach hydrostatischen Gesetzen einer Wassersäule gleich, welchedie Fläche des Kolbens zur Basis und die Länge der Wassera-
1 a. a. 0. Vergl. System of Riech. Phil. II. 670.