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Dunst.
schicdene Gelehrte beschäftigt liat. Leibxitz 1 unter andernsucht die Dicke eines Häutchens von Wasser zu finden, welchesmit ausgedehnter Luft erfüllt dasselbe zum Aufsteigen bringt,und giebt Formeln hierfür an. Kratzexsteix z will den Durch-messer derDunstkügelclien aus der Vergleichung mit einem Haa-re = t£öö Z. gefunden haben, womit De Saussure sein- naheübereinstimmt, indem er denselben bei den kleinsten — Z.bei den gröfsten = - 2^50 Z. angiebt. Zur Bestimmung der Dickedes umgebenden Häutchens benutzt Kratzesstein seine Beob-achtungen, wonach die Diiuste im verfinsterten Zimmer so lan-ge einerlei Farbe zeigen, als sich die Dicke des Häutchens nichtändert, im Fall einer ungleichen Dicke aber ein Farbenspiel zei-gen sollen. Aus denjenigen Resultaten aber, welche Newtondurch seine Versuche und Beobachtungen des Farbenspicles derSeifenblasen erhalten hat, folgert er, dafs die Dicke des Häut-chens im natürlichen Zustande der Luft nicht mehr alseines engl. Zolles betragen. Kratzexstein berechnet, dafs indiesem l’alle das Dunstbläschen 0,1 engl. Z. Durchmesser habenmüsse, wenn auch der cingesclilossene Raum des Häutchen einleerer wäre, woraus folgen würde, dafs man die Dicke desHäutchens noch ungleich geringer annehmen müsse 1 2 3 . Indemaber der Durchmesser der Kügelchen nur eines Zolles be-tragen soll, so folgert Kratzensteix hieraus, dafs die Dunstkü-gclchen schwerer als die atmosphärische Luft scyn, folglich nie-dersinken müfsten, weswegen er ihr Aulsteigen aus der Zähig-keit der Luft und aus Ursachen ableitet, die er selbst nichtdeutlich angeben zu können bekennt.
De Saussüre sucht diese Argumentation auf eine Art zuwiderlegen, welche mir mit den Erscheinungen nicht überein-
1 Miscel. Berol. I. 133.
2 a. a. 0.
3 Die Formel, wonach in Gehler I. 629. dieses Resultat erhaltenwird, ist folgende. Wenn D der Durchmesser des Kügelchens, x dieDicke des Häutchens ist, m, n und v aber die spec. Gewichte des Was-sers, der Luft und der eingeschlossenen Flüssigkeit bezeichnen, so ist
/ m — n\i n — v
x = \ D — I - ) 3 X5D, oder nahe genau x = —--• D.
\ m — V / 6 1 m—v)
Wird hierin x=r ?5 | 35 ; m = 800; n = 1 und v = 0 gesetzt, so istD = ^ s 3 jj oder nahe = 1 ^.