D u n s f.
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kommen übereinslimmt. Indem aber der Wasserdampf in dieZwischenräume der Luft ciudringt, und hierbei zugleich dersensibele WärmesLoll’ sowohl als auch der latente ihn zu verlas-sen, und an die kältere Atmosphäre überzugehen sollicilirt wird,so kommt dieses sein Bestreben zugleich in ConllicL mit seinerAnziehung gegen die Wasserparlikelchen. Diejenigen dieserletzteren nun , denen ein Theil Wärme entzogen ist, vereinigensichtheils zu concreten Körperchen, thcils zu Häutchen, wenneine solche Entziehung in ihrer ganzen Umgehung statt findet;insbesondere aber wird der sensibele Wärmestoll' in dem Dam-pfe, welcher eine grolsere Ausbreitung erhält, latent werdcu ;mul insofern hierzu eine gewisse, wenn auch sehr kurze Zeiterforderlich ist, so wird ein nicht gesättigter, mithin dünnererund leichterer Dampf gebildet werden, welcher aufsteigt, unddie hierdurch zugleich mit gebildeten Duustkügelchen mit sichin die Hohe hebt. Während nämlich dem Dampfe durch dieUmgebung ein Theil der Wärme entzogen wird, nmfs dieser ingleichem Verhältnisse auch abgckiihlt und partiell niedergeschla-gen werden, dadurch aber wird tropfbar flüssiges Wasser frei,welches durch seine, bei allen Verdampfungsprocessen aulfal-lende Affinität zum Wärmestofie diesen wieder anzieht, durchihn expandirt wird, und in die Höhe steigt, während bei die-sem Aufsteigen der eben genannte Procefs des wechselseitig mo-dilicirten Belsrebens nach Entbindung und Bindung des Wärme-stofi’es (je nachdem er durch die umgebende kältere Luft oderden sich zunehmend mehr abkühlenden Wasserdampf und dasniedergeschlagene Wasser stärker angezogen wird) stets forl-dauert. Ist daher die Entziehung des Wärmestoffes sehr stark,so dafs die Affinität desselben zu den Wasserpartikeln überwun-den wird, wie beim sogenannten Beschlagen (Feuchtwerden)sehr kalter Körper, vorzüglich wenn sie in einem gewissenSinne gute Wärmeleiter sind, bei den zahlreichen meteorischenNiederschlägen, und insbesondere bei dem durch Maupektuis 1in Torneä beobachteten Phänomene, dafs die in eröll'nete Thö-ren oder Fenster erwärmter Zimmer eindringende kalte Luitdie Dünste augenblicklich in einen dicken wirbelnden Schneeverwandelte, so wird der Wasserdampf in Dünste und dann in
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