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Dur oh sich tigkeit.
Körpers statt findende Reflexion in Betrachtung zieht, und dieneuen Schwierigkeiten, welche die Entdeckung der Polarisirungdes Lichts kennen gelehrt hat, erwähne ich hier nicht, da hiernur von demjenigen Lichte, was schon in den Körper einge-drungen ist, geredet wird.
Huygens, bekanntlich einer der scharfsinnigsten Vertliei-diger der Vibrationshypothese, sieht cs als ain wahrscheinlich-sten an, dafs die undurchsichtigen Körper (unter denen fasteinzig die Metalle, als wahrhaft undurchsichtig anzusehen wä-ren) aus harten und weichen Theilchen gemischt beständen.Die weichen Theilchen, als unfähig dieUndulationen fortzupflan-zen, wären Ursache der Undurchsichtigkeit; aber da die Metalledas Licht so mächtig reflectiren, so müsse man annclimen, dafssie auch harte Theilchen, die diese Zurückweisung bewirken,enthielten. Die durchsichtigen Körper beständen daher nur ausharten Theilchen, die Elasticität genug besäfsen, um in Ver-bindung mit den Aetherlheilehen die Vibrationen fortzupllan-zcn*. L. Euler sieht''es als eine nothwendige Eigenschaftdurchsichtiger Körper an, dafs die Theilchen derselben eine Zu-sammendrückungleiden, und die durch die Schwingungen desAethers ertlieilten Vibrationen von einem Theilchen zum andernmittheilen können *.
Versuche über die Durchsichtigkeit derKörper und den Licht Verlust beimDurchgänge durch dieselben.
Selbst die Körper, die wir als undurchsichtig anzuschengewohnt sind, lassen, wenn sie in sehr dünne Blättchen zer-schnitten werden, Licht durch, wenigstens findet dies bei vie-len derselben statt. Es liefse sich daher ein Mittel zur Ab-messung der Durchsichtigkeit denken, nämlich bei verschie-denen Körpern die Dicke der Blättchen abzumessen, die geradehinreichte, um einen bestimmten Gegenstand noch zu erken-nen oder nicht mehr zu erkennen. Des Lambadius Pho-
1 flugenii opp. reliqna. Tractatus de Inmine* p. 26.
2 Nova theoria lucis, 102. in Euleri opuscula. Berolioi 1746-