M cereis.
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von 5 ins 6 Seemeilen, und ein hohes Land auf 10 bis 15Stun-den weit erkennen 1 . Nach Mitchii.i. 2 mufs das Salzwasser11^° R. warmer seyn, ^ls die Luft, um sichtbare Dämpfe aus-*zustofsen, da hingegen Regenwasser dazu nur einen Ueberflufsvon 8-j° R. bedarf.
Eisfelder. Die Natur, auf dem Meere überall grofs inihren Wirkungen, verfährt in der Bildung dieser Eismassennach einem so Ungeheuern Mafsstabe, dafs alle Vorstellungen,die wir vom beengten Festlande dorthin übertragen, gegen dieWirklichkeit in Nichts verschwinden. Die Eisfelder haben nachScoreSby 3 gewöhnlich nur etwa 4 bis 6 Ful’s Höhe über demWasser und gegen 20 Fufs Tiefe unter demselben, sind abermanchmal gegen 100 nautische Meilen (25 deutsche) lang und50 breit. *. Zuweilen sind sie am Lande fest; häufig aber trei-ben sie in freier See herum. Ungeheure Eisfelder machten seitJahrhunderten die Ostküste von Grönland unzugänglich. NachScoresdy kommen sie von Norden her, und haben ihren Ur-sprung zwischen Spitzbergen und dem Pole. Die Anhängungan das Land oder der Schutz der Küste ist, wie eben dieserSchriftsteller behauptet, zum Gefrieren der See gar nicht noth-wendig ; er sah das Eis auf 20 Stunden weit von Spitzbergen sich bilden. Selbst die Wellen vermögen sein Entstehen nichtzu liindern. Erst erzeugen sich kleine Krystalle, deren Mengedas Wasser in eine Art Schlamm zu verwandeln scheint, alswenn es mit Schnee vermischt wäre. Gleich Oel macht diesesdie krause Fläche des Wassers glatt. Die Krystalle vereinigensich dann zu Scheiben, die aber der beständigen Bewegung we-gen nicht über 3 Zolle Durchmesser erhalten können; allinäligwerden diese dicker, und in eben dem Mafse können sie auchzu ausgedehnten Flächen sich vereinigen. Reibung und Wel-lenschlag rundet sie ab, und giebt ihnen einen aufstehenden schar-fen Rand; daher ihnen der Witz der Seeleute der Namen Fjann-
! 1 Sielie hierüber Scoresby Voy , to the Northern Whalefishery.
1 Deutsch. Ubers. S. 53,
2 Medical Itepository. Vol. IV. übers, in Albers american. Ann.d. Arzneikunde, Naturgesch. Chemie und Physik, Bremen 180£. 8.
1 Heft I. S. 105. G. Ann. XI. 74.
3 Ann. de Ch. et Phys. 1817 und G. Ann. LXII. p. 4.
4 üben diese Gro'lse giebt uuch Cranz an; Hist, v. Grönland . T.I. S. 42.