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Dritter Band. E.
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Eis.

ten wirkt, gefriert das Salzwasser zu einem porösen, undurch-sichtigen Eise Von grünlicher Farbe 1 und etwa 0,7 specif. Ge-wicht. Das auf der Oberfläche des Meeres sich bildende Eisist hingegen schön, dicht und durchsichtig, gerade wie das ge-wöhnliche reine Süfswassereis, und wie die Erfahrung ceiehrt

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hat, frei von Salzgeschmack. Es ist hart und brüchig, undSpringt in scharfkantige Stücke; es ist nur um fy leichter alsSeewasser in der Temperatur des Frostpuncte's; in süfsem Was-ser ragt T '^- desselben über der Oberfläche empor.

Dem Gefrieren oft vorangehend, für den Seefahrer höchstVcrdrülslich und selbst gefährlich, ist ein Phänomen, das auchoft auf Flüssen, seltener auf stehenden Wassern sich zeigt, derFrostdampf. Diese Art von Nebel, die den hohem Breiteneigen ist, scheint, wie die sichtbare Verdunstung des Wassers,wenn es durch künstliche Mittel erhitzt wird, aus der gröfsernw ärme des Wassers im Verhältnis zur umgebenden Luft zuentstehen. Das Meer ist bei dieser Erscheinung gemeiniglichum 10 bis 14° R. wärmer als die Luft $ es entsteht daher einebeträchtliche und grölsere Verdunstung, als die Capacitüt derLuft für die Dünste mit sich brächte, und der Wasserdampfwird verdichtet. Der dickste Frostdampf wird nur bei heftigemWinde Wahrgenommen, und nimmt, bei gleicher Temperaturund Feuchtigkeit der Luft mit der Bewegung des Meeres zu.Eben so ist er auch stärker über bewegtem, strömendem, alsüber stehendem Wasser. Auf dem Meere bildet er bei unruhi-ger See eine dicke Nebelschicht von 80 bis 100 Fufs Höhe,welche sich an das Tauwerk der Schiffe und alle Hervorramm-

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gen eben so ansetzt, wie unser Reif. Er ist häufiger bei wol-kenlosem Himmel und trockener Witterung, als bei feuchter,und bedecktem Himmel. Während dem er unten eine höchstbeschwerliche und (da er immer in Begleitung eines starkenWindes erscheint) auch gefährliche Finsternifs verbreitet, sokann man von der Höhe des Mars aus Schiff e in einer Entfernung

1 Wenn Parrot (G. Ann. LVII. 146) das geringe Quantum von12 Unzen Salzwasser eine ganze Nacht hindurch einer Kalte von — 6bis — 9° R. aussetzte, so ist dieses wohl keine mäfsige Kälte (S. 157)zu nennen, da sie den Gefrierpunct derSoole um mehrere Grade über-trifft, und an eine Ausscheidung des Salzes ist freilich bei einer sototalen Erkaltung nicht zu denken. Bei seinen übrigen Versuchen wardie Kälte gar — 13, — 17 und'— 24° R.