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Dritter Band. E.
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der festen Körper.

Um mit einem längeren Stabe die feineren Unterschiedebesser beachten zu können nahm Thebgolu einen anderen Stab,von demselben Stahl, 0,92 Z. breit 0,30 Z. hoch, und entferntedie Unterlagen bis 24 Z. Zuerst wurde derselbe so weich ge-macht, dafs er der Feile nachgab, und in diesem Zustandebewirkten

18,6 ff eine Biegung von 0,05 Z.

37-- __ 0,10 —

47-— _ 0,127 —

Nachdem der Stab gehärtet war, erhielt Thedgold die nämlichenResultate. Er wurde dann strohgelb angelassen, und es gaben47 ff eine Biegung von 0,127 Z.

85 ff — — — 0,230 —

130 ff — — — 0,350 —

150 ff — — — 0,400 —

Nimmt man hierbei 37 ff als Einheit; so gehört zu 130 ffeine Biegung von 0,351 Z. Bei dieser Belastung zeigte derStab noch keine bleibende Veränderung, wohl aber bei 150 ff,und zwar == 0,012 Z. Die Belastung wurde fortgesetzt, undes gaben

185 ff eine Biegung von 0,50 Z.

385 ff — — — 1,04 —

Es ist merkwürdig, dafs beide Gröfsen die obige Reihen-folge genau geben, denn zu 185 ff gehören 0,500 und zu 385 ff1,0405 Z., -woraus folgt, dafs bei gestähltem Stahle, wie etwaauch beim Glase, die Elasticität bis zum Zerbrechen desselbenstets regelmäßig bleibt. Bei der letzten Belastung nämlich hörteman nach einer Minute ein leises Knacken, und ohne Vermeh-rung des Gewichtes brach der Stab nach 15 Minuten« Ausge-macht ist aber durch diese Versuche, dafs die elastische Kraftdes Stahls bei jeder Härtung desselben gleich ist; es verhält sichaber die Festigkeit desselben bis zu derjenigen Grenze, wobeier eine bleibende Veränderung erleidet, zu der absoluten Festig-keit bei hartem Stahl wie 1: 1,66; bei strohgelb angelassenemaber wie 1: 2,56.

Von den übrigen zahlreichen Versuchen zur Bestimmungder relativen Festigkeit der Körper, bei denen zugleich die Gröfseihrer Elasticität beobachtet wurde, können nur einige der wich-tigsten hier namhaft gemacht werden. Daliin gehören die von