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Dritter Band. E.
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T fi e o r i e,

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gung insbesondere schnell nach entgegengesetzten Seiten wie-derholt und dadurch ein Zerbrechen bewirkt wird, eine Folg»dieser Compression der Theile. '

Pakrot 1 leitet gleichfalls die Erscheinungen der Elastici-tät von der Cohäsion allein ab, jedoch in der Art, dafs er dabeiallerdings Zusammendrückung annimmt, aber ohne Mitwirkungeiner repulsiven Kraft, deren Existenz er überhaupt verwirft.Nach ihm wirkt nämlich die Cohäsion tlieils longitudinal, theilslateral; im ersten Falle bei der Entfernung der Theile von ein-ander, im letzten dann, wenn die gedrückten Theile in dieZwischenräume der benachbarten geprefst, und von diesen nachArt eines mit Fett bestrichenen Keiles wieder zurückgestofsenwerden. Es ist dann ferner die longitudinale Cohäsion bei ge-streckten Körpern wirksam, die laterale beim Zusammenstofsenelastischer Kugeln, beide vereint aber geben die Erschei-nungen gebogener Stäbe. Die Ken*tnifs der Elasticität der Kör-

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per gäbe uns, nach seiner Ansicht, dann ein Mittel, die Cohä-sionsweite ihrer Elemente zu berechnen, wobei es aber auf dieKenntnifs der Gröfse dieser letzteren ankäme, welche bis jetztnoch nicht erforscht ist. Für die Erklärung der Elasticität festerKörper reicht dieses allerdings hin, die Elasticität flüssiger Kör-per ist aber ohne die Annahme einer Repulsivkraft unmöglich,wie sich weiter unten zeigen wird.

Dafs die Erscheinungen der Elasticität, mindestens bei fe-sten Körpern, als eine Folge der veränderten Lage der Elemente,einer Verschiebung derselben, zu behackten, wird jetzt allge-mein angenommen, und ist als unmittelbares Resultat der lleob-achtung anzusehen. Am ausführlichsten und gehaltreichstenist diese Ansicht erläutert durch Biot 1 2 , welcher sie zugleichmit der Hypothese über die verschiedene Lage und das gegen-seitige Verhältnifs der Elementartheilchen in den Körpern, je-nachdem sie expansibel, tropfbar flüssig oder fest sind, in Ver-bindung bringt. Hiernach können auch bei festen Körpern dieBestandtheile durch äufsere mechanische Gewalt gezwungenwerden, ohne Aufhebung der Cohäsion einander veränderteSeiten zuzuwenden, welches auf eine aus den Erscheinungender Krystallisation entnommene Anziehung nach der Richtung

1 Grundrif3 d. theor. Fbysik. I. 54.

2 Traitd I. 463.