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mein bestätigten Gesetze direct proportional ist. Hieraus folgt,dafs keineswegs eine Entfernung der Theile von einander stattfindet, welche auch bei Zusammendrückungen nicht einmal an-gedeutet wird, aber auch bei Streckungen und Beugungen nichtanzunehmen ist, insofern keine absolute Vermehrung desVolumens statt findet; vielmehr beruhen die Erscheinungender Elasticität blofs auf einer Veränderung der Lage derTheile gegen einander und des mechanischen Gleichgewichts(£quilibre 6tabile), worin sie sich im Zustande der Ruhebefinden 1 , wahrscheinlich nicht ohne Einflufs der Richtungihrer Axen gegen einander, wenn man anders gewisse An-ziehuiigsaxen, nach der Analogie der Krvstallisationsaxen,anzunehmen geneigt ist. Diese Ansicht weiter zu verfol-gen würde indefs zu sehr in das Gebiet des blofs Hypotheti-schen fuhren. Wenn aber der Satz begründet ist, dafs dieReaction der Elasticität allezeit der die Form veränderndenGewalt proportional wächst, so mufs nach dem Aufhören derletzteren die Oscillation, vermöge welcher die Theile in denursprünglichen Zustand des Gleichgewichts zurückkehrt, dieserGewalt gleichfalls proportional seyn, und hiernach sind dieseOscillationen isochronisch, wie grofs auch der Bogen seyn mag,welchen die Theile dabei durchlaufen, ein hauptsächlich in derLehre vom Schalle höchst wichtiger Satz. Dafs hierbei wegender Reibung der Theile an einander der Oscillationsbogen derTheile nicht doppelt so grofs wird, als derjenige ist, durchwelchen sie anfänglich bewegt wurden , somit also die Oscilla-tionen endlich selbst aufhören müssen, ist oben schon bemerkt.Werden die Theile d«r Körper durch äufsere Gewalt über dieGrenze der Elasticität hinausgerückt; so kommen sie nicht ganzin ihre frühere Lage zurück, und es mufs daher eine Verschie-bung derselben statt gefunden haben, welche so sehr wachsenkann, dafs die Cohäsion zuletzt überwunden wird, und der Kör-
1 Nach Robison Mech. Phil. I. 379 befinden sich die Elementeder Körper, wenn diese in ihrem gewöhnlichen Zustande sind, in ei-nem Zustande de! Gleichgewichts anziehender und abstofsender Kräfte,indem sie sich entweder nur in einzelnen Puncten berühren, oder nachBoscovich durch attractive und repulsive Kräfte im Gleichgewichte ge-halten werden. Nach Poisson in Mem. de l’lnst. An. 18l2. p. 171 istdie Elasticität Folge einer Repulsion zwischen den Theilcu (molecules)der Körper, welche sich blofs auf unmefsbgre Fernen erstreckt.