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Dritter Band. E.
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.Praktische Anwendungen.

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nigen Lasten benutzt werden kann, womit die verschiedenenKörper nach ihrer Länge und nach ihrer Quere, ohne eine blei-bende Veränderung zu erleiden, beschwert werden dürfen(absolute, relative und rückwirkende Festigkeit), ist unter demArtikel Cohäsion gezeigt, und es bleibt daher hier nichts weiterübrig, als eine Anwendung davon auf diejenigen Fälle zu ma-chen, in denen Körper um ihre Axe gedrehet werden, z. 15.bei den Wellen der Räder, den Winden, den Schrauben u. a. m.welche wegen ihres unmittelbaren Zusammenhanges mit denGesetzen der Elasticität der Körper, wenn sie um ihre Axe ge-drehet werden, dort nicht erörtert werden konnten.

Es ist oben gezeigt, dafs die Kraft, womit die Körper indiesem Falle der einwirkenden Gewalt Widerstand leisten, dervierten Potenz ihres Halbmessers directe und dem einfachenVerhältnisse ihrer Länge umgekehrt proportional sind. Nenntman also den Coefficienten ihrer Elasticität n , ihre Länge 1,ihren Durchmesser d, und berücksichtigt zugleich, dafs nachdem Gesetze des statischen Momentes die Kraft ihrer EntfernungVom Umdrehungspuncte proportional ist, nennt man also di»Länge des Hebelarmes, an welchem dieLast den gegebenen Kör-per zu winden strebt, von der Umdrehungsaxe an, = R, soist allgemein die Kraft W, welche mit der Elasticität des ge-wundenen Körpers ohne bleibende Verrückung seiner Theileim Gleichgewichte steht,

W ==

Kd*IR '

Für die praktische Anwendung würde erforderlich sevn,den Coefficienten cc bei denjenigen Körpern, wovon im Maschi-nenwesen vorzüglich Gebrauch gemacht wird, durch Versucheaufzufinden. Indefs ist dieses, so weit mir .bekannt, noch beiden wenigsten Substanzen geschehen, und bleibt dieses daherkünftigen Untersuchungen Vorbehalten. Einen andern Weg hatTitKDGOLn 1 betreten, um praktische Regeln über die erforder-liche Stärke des Materials gegen die dasselbe drehende Gewaltaufzufinden. Hierbei nimmt er an, dafs ein rectangulärerflacher Körper, etwa ein Blech, entweder durch eine denselbenrechtwinklig theilende Linie, oder in zwei seiner Kanten un-terstützt sey, und durch eine an die zwei freischwebenden Sei-

1 a. a. 0. S. 216 ff.HI. Bil.

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