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Erregung derselben.
fallenden Wechsel der Temperatur, ohne dafs dadurch derAggregatzustand selbst verändert würde. Ich meine hier da»Hervorrufen einer el. Polarität an vielen krystallisirten Minera-lien, welches in so vielen Fällen sich zeigt, dafs mehrere Phy-siker diese Classe von Erscheinungen mit einem eigenen Namender Pyro— oder Thermo - Elektricität zu bezeichnenant;efangen haben 1 .
Von Elektricitätserregnng durch blofse Lichtbestrahlungo o o
fehlt es an einer Erfahrung, und immer würde eine solche eszweifelhaft lassen, ob nicht vielmehr die Wärme das thätigePrincip dabei gewesen sey.
Wenn man erwägt, dafs die neuere Theorie der Chemiealle Wirkungen der Verwandtschaft auf das Spiel ei. Kräftezurückzuführen bemüht ist, so sollte man glauben, dafs die chemi-schen Processe durch die Elektricitätserregung vorzüglich ver-mittelt werden. Dieser Ansicht huldigen viele Physiker, undwir werden unter dem Artikel GalvaniniUS Gelegenheit ha-ben, dieselbe näher zu prüfen. Hier möge nur im Allgemeinenbemerkt werden, dafs keine einzige sichere Thatsache vorhan-den ist, durch welche der Beweis geführt werden könnte, dafsdurch den chemischen Procefs als solchen das el. Gleichgewichtgestört, und die vorher ruhenden Elektricitäten entweder ineine freie Spannung versetzt oder zum el. (galvanischen) Kreis-lauf in einer geschlossenen Kette aufgeregt würden. Der fran-zösische Physiker Becquerel glaubte zwar, durch sehr unzwei-deutige Versuche diese Elektricitätserregung als Folge chemischerWechselwirkung bewiesen zu haben. Er bediente sich dazueines elektromagnetischen Multiplicators, der so zugerichtetwar, dafs das eine Ende des mehrmals umschlungenen Metall-drahts in eine angelöthete, etwas geräumige, Vertiefung, odereiner Art Schälchen von Platin, das andere in eine Zange vondemselben Metalle ausging. Gofs nun Becquerel eine Säurein die Vertiefung, und wurde ein Stück kaustisches Alkali oderirgend eine andere basische Substanz mit der Zange gefafst undin die Säure gebracht, so zeigte die Abweichung der Magnet-nadel, welche sich im Wirkungskreise des Multiplicators be-fand, die Entstehung eines el. Stromes an. Von der Säure gingpositive, von dem Alkali negative E. aus, und der el. Strom
1 S. Krystallelektricität.