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Dritter Band. E.
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Mittheilung derselben.

ser el. Processe gebunden zu seyn scheint, in Welchen aberselbst nichts als die zu ihnen gehörige E. fortgeleitet wird.Dafs jedoch die Schnelligkeit der Fortleitung von der Stärke der"E. mit abhänge, und dafs schwächere Grade von E. einige Zeitgebrauchen , wenn sie lange, vollends nicht ganz vollkommeneLeiter durchdringen sollen, scheint wohl keinem Zweifel unter-worfen, womit dann freilich, so weit bis jetzt unsere Versuchereichen, eine Verschiedenheit zwischen der Art der Fortleitungdes Schalles und der E. auch durch die vollkommenen metalli-schen Leiter sich ergiebt.

Es folgt aus den bisher vorgetragenen Sätzen in Betreff derMittheilung der E. sehr natürlich, dafs man, um die E. eines Kör-pers eine zeitlang zu erhalten, ihn isoliren oder mit lauterNichtleitern umgeben müsse, die wenig oder nichts von seinerE. annehmen. Dafs die Luft ein solcher ist, kommt uns sehr■zu statten. Wäre sie ein Leiter, so würde man fast garkeine el.Wersuche anstellen können, jeder Körper würde seineE. ihr augenblicklich mittheilen und diese sich in der Atmosphärezerstreuen. So aber ist ein Körper in der Luft isolirt, wenn eran seidenen Schnüren hängt, auf Glas oder Pech ruht u. s. w.Indefs ist auch diese Isolation keine vollständige, sondern derclektrisirte Körper verliert sowohl durch Mittheilung an dieumgebende Luft, als an die nicht absolut, sondern nur relativisolirenden Träger, die ihn stützen, oder an denen er hängt,allmälig, wenn gleich in abnehmender Progression, seine E.gänzlich.

Da die Bestimmung der durch die umgebende Luft und dieTräger statt findenden Zerstreuung der E. für den Gebrauch der

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el. Waage zur Beurtheilung und Festsetzung der Gesetze derE. und besonders ihrer Abnahme bei der Mittheilung an andereKörper und der Abhängigkeit ihrer Wirksamkeit von der Ent-fernung von der gröfsten Wichtigkeit seyn mufste, so hat auchhierüber Coulomh eine Reihe von Versuchen angestellt *. DieLuft scheint schon an und für sich zur Zerstreuung der E. bei-zutragen, indem die an den elektrisirten Körper unmittelbarangrenzenden Lufttheilchen ohngeachtet ihres so unvollkomme-nen Leitungsvermögens doch allmälig das el. Fluidum aufneh-men, wenn sie mit demselben getränkt sind, von dem elektri -

1 Biot Traitc II. 244.