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Eleklricilät.
sirten Körper zuriickgestofsen werden, und neuen Theilchen Iffatzmachen, ohngefähr auf dieselbe Weise wie die Flüssigkeitendie Wärme leiten. Noch mehr als die eigentlichen Lufttheilchenscheinen die Theilchen des Wasser dunsles, der sich stets in derAtmosphäre befindet, zur Zerstreuung der E. beizutragen, wes-wegen denn bei sehr feuchter Beschaffenheit der Luft alle el.Versuche so schlecht gelingen. Auch ziehen die Isolatoren,welche die elektrisirten Körper tragen, aus dieser feuchten Luftleichter Wasser an, und überziehen sich vermöge der Adhäsionmit einer Wasserhaut, welche, wenn sie stärker adhärirt, alssie, nachdem sie da, wo sie an den elektrisirten Körper an-grenzt, von diesem E. aufgenommen hat, nunmehr von ihmzurückgestofsen wird, zu einer Fortleitung der E. längs derAusdehnung des isolirenden Trägers Veranlassung giebt. AusCoulomd’s Versuchen über die allmälige Zerstreuung der E.durch die Luft ergab sich das Resultat, dafs wie verschiedenauch dem Grade nach die dadurch veranlafste Zerstreuung nachVerschiedenheit des hygrometrischen Zustandes, der Tempera-tur und des Luftdruckes an verschiedenen Tagen war, der Ver-lust doch jedesmal in einen constanten Verhältnisse mit derjedes-maligen el. Spannung blieb, oder einen gleichen verhältnifs-mäfsigen Theil in derselben kurzen Zeit z. B. in einer Minuteausmachte, aber freilich zu verschiedenen Zeiten, besonders nachder hygrometrischen Beschaffenheit sehr verscliieden ausfiel. Soverlor, durch Hülle der Drehwaage gemessen, ein elektrisir-»ter Körper das eine mal in jeder Minute nur , an einem an-dern Tage aber T ' x von seiner jedesmaligen mittleren Kraft. An-ders verhält sich die Zerstreuung der E. durch die isolirendenTräger. Im Anfänge, so lange die Intensität der E. noch grö-Iserist, ist dieselbe sehr merklich, nimmt aber bald ab, underreicht eine Grenze, wo alle weitere Zerstreuung durch denIsolator aufhört, und dieser den elektrisirten Körper völligisolirt, während die Zerstreuung der E. durch die Luft in ei-nem gleichmäfsigen Verhältnisse zu der Intensität der E., wenndie Beschaffenheit der Luft dieselbe bleibt, fortdauert.
Die jSlittheilung der E. geschieht nicht allein bei derunmittelbaren Berührung, sondern auch schon in einiger Ent-fernung. In diesem Falle ist sie mehrentheils sichtbar, wenig-stens im Dunkeln, und geschieht entweder durch Uebergang inGestalt eines Funkens, oder durch Ueberströmen in Gestalt ei-