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Elektricilät.
die sich daraus erklären lassen. Es ist sehr bequem, sich überAusdrücke zu vergleichen , mit welchen man das, was in je-dem einzelnen Falle vorgeht, verständlich und übereinstimmend
bezeichnen könne. Ahs diesem Grunde sollen hier die wenigen
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Fundamentalgesetze der E. in der Sprache angeführt werden,in welcher sich die neueren Physiker über dieselben ausdriicken.Wie weit diese Sprache, diese angenommenen Zeichen , dienur dadurch unzweideutig sind, dal's sie als blofse Formeln oderGleichnisse für bestimmte sichere Erfahrungen gelten sollen,richtig gewählt sind, wie weit sie das Wesen der Erscheinungenselbst gehörig darstellen, darüber wird erst weiter unten in derUntersuchung der Ursache dieser Erscheinungen entschiedenwerden können.
VI. UebersichtderGesetzederElektricität.
Man nenne eines Körpers Elektricität überhaupt E.; imnatürlichen Zustande, wo er keine el. Erscheinungen zeigt, istdieses E=0, was gleichbedeutend mit el. Indifferenz ist.
Da es aber, wie schon oben im Allgemeinen gezeigt wor-den, zwei verschiedene Elektricitäten giebt, die sich gegeneinander wie entgegengesetzte Gröfsen verhalten, _ oder derenjede lür sich ähnliche Wirkungen zeigt, eine aber die andere auf-hebt , so nenne man diejenige, welche das geriebene Glas zeigt,und jede andere mit derselben specifisch gleichartige, -f* E.,die ihr entgegengesetzte, welche die geriebene Siegellackstangezeigt, und jede andere mit ihr specifisch gleichartige — E.Man betrachte ferner den natürlichen Zustand der Körper, inwelchem sie keine el. Erscheinungen zeigen, als -)-E —E = 0,d. h. man schreibe jedem Körper, der keine el. Erscheinungenzeigt, eben soviel -j- E. als — E. zu, die sich beide völligaufheben, wechselseitig binden und im Gleichgewichte halten.So ist der Zustand eines elektrisirten Körpers nichts anders alsAufhebung der Gleichheit der beiden E., oder Störung desGleichgewichts. Zu dieser Annahme ist man dadurch berech-tigt , dafs gleiche Mengen von freiem + E. und — E. gemessendurch das Product der mittleren Spannung in die Oberfläche, anwelcher sie sich befinden, mit einander stets 0 geben, und ausdem natürlichen Zustande oder dem 0 E. in allen Fällen, wo E.freithätig wird, beide Elektricitäten zugleich hervortreten , undnvar gerade in dem Verhältnisse um wieder 0 E zu geben.