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Dritter Band. E.
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Elektricität,

hidenrten, und 'wurde durch einen Zufall auf die Entdeckungdes für die Ausbildung der Elektricitätslehre ßo wichtigen Un-terschiedes zwischen Leitern und Zerstreuern der E. und Nicht-leitern oder Isolatoren geführt. Als Gray nämlich im Jahre1729 seinem Freunde WHEEttR, seinem Gehülfen bei den mei-sten seiner Versuche, die Entdeckung mittheilte, wie durchhänfene Schnüre, welche an die Glasröhren befestigt waren,beim Reiben derselben dis E. an elfenbeinernen Kuseln. die andiesen Schnüren hingen, selbst bei grofser Länge derselben,wenn sie frei durch die Luft herabhingen, mitgetheilt werdenkönne, war Wiieeler begierig, zu untersuchen, ob nicht etwadie el. Kraft auf eine grofse Distanz auch horizontal fortjjeleitetwerden könne. Grat hatte diesen Versuch bereits vergeblichangestellt, weil er sich zur Unterstützung der Schnur, welchedie elfenbeinerne Kugel mit der geriebenen Glasröhre in Ver-bindung setzte, eines Bindfadens bedient hatte. Wheelerschlug einen seidenem Faden vor, von dem auch Gray in An-sehung seiner Dünne einen bessern Erfolg erwartete. DerVer-such gelang auch über alle Erwartung. Er wurde den 2tenJuli 1729 angestellt. Ohngefähr 4 Fufs von dem Ende der mitWatten belegten Gallerie zogen sie eine Schnur quer über denPlatz hinweg, der mittlere Theil der Schnur war Seide, dasübrige Bindfaden, dann legten sie die Schnur, woran die elfen-beinerne Kugel hing, und durch welche die el. Kraft zu dersel-ben von der Glasröhre geleitet werden sollte, und we lche 80tFufs lang w-ar, quer über die seidene Schnur, so daTs die Ku-gel ungefähr 9 Fufs unter derselben hing. Beim Reiben derGlasröhre zog nun die elfenbeinerne Kugel leichte Körperchenaus der Ferne an. Indem sie die Versuche in Rücksicht aufVerlängerung der die E. mittheilenden Schnur noch weiter trei-ben wollten,' brach der feine seidene Faden. Sie substituirtenihm nun einen nicht weniger dünnen Messinffdraht. Aber nunblieb aller Erfolg aus. Sie hatten damit die Ueberzeugung ge-wonnen, dafs es nicht von der Dünne abhänge, warum derseidene F’aden die E. nicht wie der dickere Bindfaden zerstreuthabe , da der Metalldraht trotz seiner Feinheit dies noch in hö-herem Grade that, als selbst der dickere Bindfaden , sonderndafs hierbei die eigenthiimliche Natur der Körper in Betrachtkomme. Wir haben absichtlich diesen Versuch umständlichererzählt, weil er einen neuen Beleg giebt, wie so oft an wich-