Wesen derselben,
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strahlenden machen. Uebergewicht des LichtstofFs macht denUnterschied der positiven und negativen E. Das Daseyn desSauerstoffs in der E. glailbt er dadurch bewiesen ca haben, dafsGold auch in irrespirablen Luftarten durch den el. Schlag oxy-dirt werde, wovon wir übrigens das Gegentheil wissen. SeineErklärung der Ladung ist eine ganz mifsglückte Anwendungder de Lüc’schen Theorie.
Keinen gröfsern Werth hat dasjenige, was Lampadius 1 2über die Natur der E. vorgetragen hat, wobei er gleichfalls vonder de Lüc’schen Ansicht über ihre, den Dampfen analoge Zu-sammensetzung ausgegangen ist. Lamtadius glaubt in demel. Fluidum folgende Substanzen anzutreffen 1. das Feuer, weildie E. Körper entzünde , verkalke und andere Wirkungen deszersetzten Feuers äufsere. 2. l’hlogiston, weil 6ie metallischeKalke wiederherstelle und die Luft phlogistisire, welche Wir-kungen man doch dem Phlogiston zuschreibe. 3- Licht sey nichtallein mit Feuermaterie verbunden, als Feuer in dem el. Flui-dum vorhanden, sondern es enthalte selbiges auch als gebun-denes Licht, wovon vielleicht seine Zartheit und erstaunlicheGeschwindigkeit herrühre. Dieses beweise der starke Glanzund die Geschwindigkeit des Blitzes. 4. Sey im el. Fluidumnoch eine unbekannte Substanz vorhanden, die sich durch denPhosphorgeruch beim Elektrisiren zu erkennen gäbe, nach.Westrumu’s Vermuthung Phosphorsäure. Nähme man zweiel. Materien an, so lasse sich vielleicht ihr Unterschied durchUeberllufs oder Mangel von Feuer bei ihrer Ladung erklären,so wie bei chemischen Zusammensetzungen bisweilen die Säure,bisweilen ein anderer Stoff das Uebergewicht habe. Dies scheinenoch dadurch eine Bestätigung zu erhalten, dafs diese beidenMaterien einander anziehen, und dadurch alle E. vernichten,welches mit dem in der Theorie der Wärme bekannten Gesetzeübereinstimme, nach welchem sich das Feuer durch alle Sub-stanzen gleichförmig zu verbreiten strebt.
Gkex 2 machte sich eine viel einfachere Vorstellung vonder Natur derE. als die beiden vorhergenannten Physiker. Ihmzufolge ist sie wesentlich nichts anders als Lichtmaterie, welche