Band 
Dritter Band. E.
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E lektr icität.

durch Adhäsionsverwandtschaft an der Oberfläche der Leiterfestgehalten, und nur an und in Nichtleitern frei, wirksam undthätig wird. Das el. Licht zeigt sich daher ftur bei dem Ueber-gange oder Eintritte aus einem oder in einen Leiter durch einenNichtleiter. Die Anhäufung der el. Lichtmaterie auf isolirtenLeitern würde indefs durch die Anziehung derselben dagegenallein nicht geschehen können, oder diese würde nicht hinrei-chend seyn, der Repulsivkraft ihrer Theile unter einander hin-länglich das Gleichgewicht zu halten, so dafs sie sich als Lichtentwickeln und entweichen müfste, wenn nicht die Repulsiv-kraft der el. Atmosphäre die Anziehungskraft des Leiters dagegenunterstützte. Die Erscheinungen des el. Lichts in der torricel-li’schen Leere beweisen dies, in welcher die Lichtmaterie, wederdurch Anziehung noch durch jenen Widerstand von Aufsenzurückgehalten, am freiesten sich ausbreiten kann und dasstärkste Licht zeigt. Beim Uebergange der E. als Funken oderbeim Aus- und Einströmen durch Spitzen wird nicht alles el.Fluidum frei und zUm Lichte, sondern es wird etwas an dieLuft mitgetheilt, weil diese kein vollkommener Nichtleiter ist.So wie das Licht nach Gken aüs seinem hypothetischen Brenn-stoffe als seiner eigentlichen Basis und dem IVärmestoffe , wel-chem es eigentlich seine Expansivkraft verdankt, zusammenge-setzt ist, so müssen auch diese beiden Bestandtheile in demel. Fluidum nachgewiesen werden kühnen. Das Daseyn desWärmestoffs als Bestandtheil der el. Materie, habe vas Marumdirect dargethan, und erhelle hinlänglich ans den Wirkungender verstärkten E. Das Daseyn der eigenthiimlichen Basis desLichtes folge nicht blofs aus dem Lichte selbst, zu welchem dieel. Materie bei ihrem Freiwerden übergehe, sondern auch ausandern Versuchen wie z. B. aus der Zersetzung des Wassersdurch den el. Funken, dessen Wasserstoff, wenn er Wasserstoft-gas bilden soll, nothwendig die Basis des Lichtes enthaltenmüsse, die er nirgend anderswoher als aus dem el. Fluidumempfangen könne. Die Geruchs - und Geschmacksempfindungen,welche die E. hervorbringen, bewiesen keinesweges das Daseyneines eigenthiimlichen Riechstoffs einer Säure u. dgl. in der el.Materie, sondern nur, dafs unsere Nerven durch Strömung derel. Materie gereizt würden. Es folge aus dieser Hypothese, dafsdie el. Materie in den Körpern zusammengesetzt und zersetztwerden könne. Die ursprüngliche Erregung der E. bei so man-