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Dritter Band. E.
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Elektricität.

ihrer -wechselseitigen Ausgleichung zu 0 jedesmal frei werde,dafs aber die Lichtmaterie keinen Bestandteil der Elektricitä-ten ausmache, sondern jedesmal erstwenn die E. mit einemgewissen Grade Von Dichtigkeit hervorbreche , die gebundeneLichtmaterie der umgebenden Luft oder Dünste, durch welchesie hindurchströme (die auch in der Torricelli ’schen Röhre nieganz fehlen ) 'anziehe , und so erst leuchtend werde.

An diese Behauptungen werden sich am besten noch ei-nige Bemerkungen über den jetzigen Standpurtct der Elektrici-tätslehre in Betreff einer eigentlichen Theorie der el. Erschei-nungen, wie die sich beim nochmaligen Rückblicke auf die neue-sten Bemühungen in dieser Hinsicht ergeben, anknüpfenlassen.

Es scheint mir zuvörderst ganz ausgemacht zu seyn, dafsden el. Erscheinungen eine eigenlhiimliche Materie, die zuden ätherischen Flüssigkeiten zu, rechnen ist , Zum Grundeliege. Auf dem StandpUncte der dynamischen Physik, auf wel-chen Oersted in seiner Theorie sich befindet, würde freilichdiese Materie in ein blofses Spiel Von Kräften sich auflösen,jedoch in keinem andern Sinne, als gleichfalls jede andere Ma-terie. Indem ich also der E. ihre Materie vindicire, soll wei-ter nichts behauptet werden, als dafs sie einen Bestandßir sichhabe, dafs sie also nicht in einer blofsen besondern Thätigkeitder ponderablen Körper, etwa in einer eigenthümlichen zittern-den Bewegung derselben bestehe. Der Beweis hiervon liegtunwidersprechlich darin, dafs die Fortpflanzung dieser Thätig-keit durch einen Raum um so leichter und ungehinderter stattfindet, jemehr er sich der vollkommenen Feere nähert. Da esalso an einem anderweitigen Träger dieser Thätigkeit fehlt, so mul'ssie ihn selbst mit sich bringen, d. h. die E. hat eigenthümli-chen materiellen Bestand.

Eben so ausgemacht scheint es mir zu seyn, dafs es zwei-erlei Arten von E. giebt. Alle Gründe, welche aus den Er-scheinungen des el. Conflicts für die Annahme einer eigenlhüm-lichen Thätigkeit, und damit einer eigenthümlichen äthe-rischen Flüssigkeit auf der einen Seite dieses Conflicts an-geführt werden, gelten durchaus und ohne Ausnahme auch fürdie andere Seite, jede neue Erfahrung diente nur zur Bestäti-gung hiervon, und zugleich zum Erweise, dafs auf jeder Seiteeine specifische Thätigkeit statt findet, wovon die eine von der