Wesen derselben.
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andern bei aller Aehnliclikeit, die sie mit einander zeigen, durchihre eigentliiimlichen Reactionen mit den verschiedenen Kräftenund Eigenschaften, sowohl der organischen als unorganischenNatur sich merklich unterscheidet. Von diesen Eigenthiimlich-keiten einer jedem der beiden Thätigkeiten konnte in diesemArtikel noch nicht im ganzen Umfange gehandelt werden, dochist schon genug davon angeführt, um jede einzelne erkennenzu können. Es mufs hier noch ausdrücklich bemerkt werden,dafs zu den merkwürdigsten Verschiedenheiten der Reactionenvorzüglich die chemischen und die Leitungsverhältnisse gehö-ren , welche durch die Entdeckungen ErmAn’s über unipolareund bipolare Leiter, und namentlich noch durch die späterenVersuche über das Verhalten der Glühlampe 1 für den Dualis-mus so bedeutend geworden sind, und von welchen an seinemOrte näher die Rede seyn wird. Diesen 6pecifischen Thätigkei-ten müssen also auch nach dem ersten Satze eigenthümlicheätherische Flüssigkeiten zum Grunge liegen, deren eine diesogenannte positive , die andere die negative E. ausmacht.
Was nun das Verhältnis dieser beiden ätherischen Flüs-sigkeiten gegen die übrigen Inponderabilien betrifft, insbeson-dere gegen diejenigen, von welchen die Wärme und Lichtthä-tigkeit abhängt, so ist es als eben so ausgemacht anzusehen,dafs sie mit diesen nicht identisch sind, möge man nun dieseVerschiedenheit mit Oersted als eine blofse Verschiedenheitder Wirkungsform derselben Grundkräfte, oder als eine Ver-schiedenheit der Materien selbst betrachten. Eben so unleug-bar ist aber auch, dafs sie mit diesen Inponderabilien in einemgenauen Verkehr stehen, der jedoch bis jetzt noch nicht voll-kommen genügend aufgeklärt werden konnte. Was zuerst dieBeziehung auf die Wärme betrifft, so haben noch vor denGalvanischen Versuchen schon die früheren, vorzüglich vonvan M4rum angestellten 2 wenigstens den negativen Werth ge-habt, dafs sie für die Beseitigung irriger Ansichten ganz ent-scheidend waren. Es folst nämlich aus denselben unwider-
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sprechlich, dafs keine von den beiden Elektricitäten an und fürsich durch Wärme thätis ist, da auch die durch die stärksteMaschine aufs Maximum der Spannung geladenen Conductoren
1 Schriften der Beil. Akad. der Wissensch. Berl. 1820. S. 351.
2 Seconde contiuuution etc. p. 84 11'.