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Dritter Band. E.
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Elek tricität, raedicinisclie.

zugeschrieben hat, in der Erfahrung der Regel nach nicht ge-gründet sind. Da indefs gewisse Personen fiir die E. sehr em-pfindlich sind, und doch immerfort ein Abflufs der zum Kran-ken geleiteten E. durch die Haare und durch die unmerklicheAusdünstung geschieht, der bei einem reichlichen Zuflusse voneiner sehr wirksamen Maschine aus in Betracht kommen kann,so läfst sich der Nutzen, welchen das el. Bad in einzelnen Fäl-len geleistet hat, nicht durchaus bezweifeln.

2. Das mehr unmerkliche Durchströmen deriS. durch den Körper. Die Bedingung zu demselben ist,dafs die E. durch einen ununterbrochenen Leiter, von dem Con-ductor aus, welchem die E. von der Elektrisirmaschine zime-führt wird, nach dem Erdboden oder dem entgegengesetztenConductor abgeleitet werde, und der Theil des menschlichenKörpers, auf welchen dieser ununterbrochene Strom wirkensoll, einen Theil dieser Leitung bilde. Wenn man irgend einenTheil zwischen zwei Zuleiter einschliefst, wovon der eine mitdem positiven Conductor, der andere mit dem isolirten Reib-zeuge verbunden ist, so geht gleichsam ein doppelter el. Stromdurch denselben, der negative von dem Reibzeuge, der positivevon dem Conductor her, und diese Anwendungsart des soge-nannten unmerklichen el. Stromes ist unstreitig die wirksamere,wenn gleich auch bei einer blofs einseitigen Verbindung des zuelektrisirenden Theils mit dem einen oder andern Conductorund der Ableitung von der andern Seite nach dem Erdboden ingewissem Sinne ein doppelter Strom statt findet, der nur vonder 0 Seite her immer schwächer ist, als von derjenigen Seiteaus, von welcher der Strom durch die freie E. eingeleitet wird."NVenn.gleich dieser unmerkliche el. Strom, selbst von der stärk-sten Elektrisirmaschine ausgehend, keine Empfindung oder son-stige unmittelbar bemerkliche Veränderung in dem dnrchstrtim-ten Theile hervorbringt, so ist demselben doch nicht alle Wirk-samkeit abzusprechen, da namentlich die Erfahrung einen be-merklichen Einflufs auf die Beförderung der monatlichen Reini-gung bewiesen hat, wenn dieser Strom quer durch das weiblicheBecken geleitet worden ist, indem man einerseits den positivenZuleiter in die Gegend der Lendenwirbel in ein Häkchen anden Kleidungsstücken, oder noch besser, in einem die Haut un-mittelbar bedeckenden , mit unächtem Golde gefütterten Flanelleinhängte, während der negative Zuleiter in den Schoofs der