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Dritter Band. E.
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Anwendungsarten.

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sitzenden Kranken gelegt wurde. Es gilt übrigens für die An-wendungsart dieses doppelten el. Stromes alles dasjenige, wasnoch unter dem Artikel Galpanismus und Volta’’sc he Säuleüber die Anwendung des Stromes dieser letztem Vorkommenwird, mit dem er im Wesentlichen übereinstimmt, dem er je-doch an Intensität weit nachsteht.

3. Der el. Hauch oder ' PHind, oder das el.Ausströmen. Dies ist eine vorzüglich wirksame Methode desElektrisirens in Krankheiten, die vorzüglich der EngländerP-AHTiNGTOsr eingeführt hat, welche oft allein zur Heilung hin-reicht, und mit welcher man in sehr vielen Fällen am bestenden Anfang macht. Sie besteht wesentlich darin, dafs man denaus Spitzen , nach Beschaffenheit dieser letzteren, mit verschie-dener Stärke ausströmenden el. Feuerbüschel auf den krankenTheil wirken läfst. Zunächst bringt er zwar die Empfindungeines sanften Windes oder Hauches hervor, aber länger aufsehr empfindliche Theile z. B. die Augen einwirkend, erregt erzuletzt das Gefühl einer leichten Wärme, und vermehrt dieAbsonderung der Thränen. Man bedient sich eigener soge-nannter Directoren , welche aus geraden oder am Endegebogenen messingenen Stäben bestehen, die durch gut über-firnifste Handgriffe in Glas isolirt, mit einem Haken versehensind, um den Zuleiter bequem einhängen zu können, und aufderen Enden zugespitzte Kegel theils von Metall, theils vonHolz sich aufschrauben lassen. Metallene in eine feine Spitzeauslaufende Kegel geben den mildesten Strom, einen stärkerenetwas abgestumpfte, den stärksten aber Kegel von nicht zutrockenem Holze, am besten Buchsbaumholze, die man voneiner Länge von 1 bis 1,5 Zoll mehr oder weniger spitz auslau-fend nimmt, und deren Strom aus einer grofsen Anzahl unge-mein kleiner Funken besteht, die sehr bald in dem Theile, aufwelchen sie wirken, Wärme erzeugen. Man kann auch diesenStrom auf den Kranken wirken lassen, indem man ihn auf demIsolatorium mit dem isolirten Leiter in Verbindung setzt, unddie Spitze, die dann selbst mit dem Erdboden leitend verbun-den seyn mufs, dem zu elektrisirenden Theile nähert. Da mandiese el. Ausströmung am häufigsten auf die Augen anwendet, ^so ist es zweckmäfsig, den Kegel in einer weiten Glasröhre zu 35 .'befestigen, und zwar so, dafs sein hinteres abgestumpftes Endoaus der Glasröhre hervorragt, das bei der zweiten Art der An-