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Glascylinder.
Axe thut an lind für sich nichts zur Sache. Eine solche mitZahn und Getriebe versehene Maschine mit verticaler Axe vonNairsk beschreibt Priestley 1 . Der Leiter ruht auf seidenenSchnüren, die an vier aus dem Gestelle hervorragenden Armenbefestigt sind. Das Kissen wird an die Kugel durch eine fe-dernde Stange angedriickt, an der es fe6t ist, und die auf demGehäuse des Räderwerks aufstellt. Diese Maschine ist tragbarund läfst sich auf einen Tisch aufschrauben. Eine andere,gleichfalls von englischen Künstlern ausgeführte Cylinder-Maschine zeichnete sich durch ihren Sammler aus, der auseinem Drahte von vergoldetem Kupferblech, vorne breit ge-schlagen, besteht, und vermöge seiner E. sich unmittelbar anden Cylinder anlegt. Read gab seinem Cylinder eine senkrechteStellung. Die Axe hatte unten einen Würtel, und wurde durcheine hölzerne, dem Tische parallel liegende Scheibe, vermit-telst einer Schnur ohne Ende gedreht. Dieses Umdrehen derhorizontalen Scheibe erfordert aber eine unbequeme Bewegungder Hand 2 . Ich übergehe noch einige andere Maschinen, na-mentlich zwei von Priestley selbst angegebene Glaskugel-Maschinen, da sie nichts ausgezeichnetes haben, und will diesonstigen wesentlichen Verbesserungen, die ein historisches In-teresse haben, bei den beiden Arten von Elektrisirmaschinen,die mit Recht jetzt allein noch in Gebrauch sind, nämlich denCylinder - Maschinen und Scheiben-Maschinen an dem dazuschicklichen Orte bemerken.
I. EI ek t ri sirm as clii ne von Glas.
A. Cylinder-Mascliine.
Die drei wesentlichen Stücke einer jeden Elektrisirmaschinesind 1 . der idioelektrische Körper, durch dessen Reibung dieursprüngliche E. erregt werden soll. 2. das Reibzeug mit sei-nem Conductor, 3. der erste Leiter , der durch Wechselwirkungmit dem geriebenen Körper in einen demselben gleichartigen el.Zustand versetzt werden soll 4• der mit dem ersten Leiter ver-bundene mehr ausgedehnte zweite, Leiter, durch dessen Bei-hülfe die E. noch beträchtlich verstärkt werden kann.
1 Gesch. der E.' Taf. Y. Fig. 1.
2 Die Abbildung derselben findet sich gleichfalls in Priestley’sGeschichte der E. Tab, VI1J,
UI. Bd. Dd