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Elektrisirmaschine.
und brachte stets eine starke E. hervor. Den ersten Leiter hinger mit seidenen Schnüren an die Decke auf, und verband ihnmit der Kugel durch eine Kette. Dr. William Watson 1legte ebenfalls die Einrichtung der deutschen Gelehrten , mitdenen er in Briefwechsel stand, zum Grunde, liefs aber durchsein Rad vier über einander stehende Glaskugeln auf einmaldrehen, die sich an vier Kissen rieben. Priestley * hatdiese Maschine abgebildet. Zu ihrer Erfindung gab die Be-gierde Bose'8 Beatification 3 nachzumachen, Anlafs, vonwelcher man sich in England allzugrofse Vorstellungenmachte, und daher bemüht war, sehr starke Elektricitätenhervorzubringen. Wilson gab bald nachher eine Maschine an,welche weniger Raum erfordert. Ein Glascylinder wird durchein daneben stehendes Rad gedreht, und reibt sich an einemunten angebrachten Kissen. Der erste Leiter ruht auf seidenenSchnüren, die an vier hölzernen Säulen auf das Gestell derMaschine selbst gebunden sind. An dieser Maschine * findetman zum erstenmale den Leiter mit dem Cylinder durch einenZuleiter oder Collector, d. i. durch einen Kamm mit metallenenSpitzen, verbunden. Winkler hatte sich, um die Pi. vonden geriebenen Körpern nach dem Leiter zu bringen, silbernerFäden bedient, die am Ende des Conductors liingen, und dengeriebenen Körper unmittelbar berührten 5 .
Um Kugeln von grofsen Durchmessern in ziemlich kleinenGestellen sehr schnell bewegen zu können, versahen sie die eng-lischen Künstler mit Zahn und Getriebe, welches sie in einmessingenes Gehäuse einschlossen. Ein mit der Kurbel umge-drehetes Stirnrad greift in ein Getriebe, das an der Axe derKugel fest ist. Musschenisroek lobt diese Mascliinen sehr,sie verursachen aber, wenn sie nicht sehr fein und genau aus-gearbeitet sind, ein unangenehmes Gerassel. Man kann dabeidie Axe der Kugel oder des Cylinders vertical stellen, oder ho-rizontal legen. Buignoli 0 kam gar auf den Gedanken, dieAxe mit der Weltaxe parallel zu legen; allein die Lage der
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1 Exper. and observ. on electricity Lond, 1745.
2 Geschichte der E. Taf, V. Fig. 1.
8 S. Spitzen.
4 Priestley’s Geschichte der E. Taf. YI. Fig. 1.
5 Bie Eigenschaften der el. Materie u. s. w. S. 37.
6 Hamb. Magazin lid. III. S. 565.