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Glascylinder.
Diesem wird abgeholfen , wenn man das Rad so einrichtet, dafses dem Würtel genähert, und davon entfernt werden kann,indem man es durch eine Schraube jedesmal in der gehörigenEntfernung befestigt, sonst kann man auch in die Peripherie desWiirtels mehrere Einschnitte von verschiedenen Halbmessernmachen. Bedient man sich zur Drehung des Cylinders einerblofsen Kurbel, so mufs der Hauptstiel derselben eine massivewohl iiberfirnifste Glassäule seyn, die in wohl getrocknetes undpolirtes Holz gefafst ist, um jede Ableitung der E. zu ver-meiden. Versuche haben mich gelehrt, dafs diese Vorsichtnicht ohne Einflufs auf die Verstärkung der Wirkung einer Ma-schine ist. Wenn sich gleich diese Einrichtung durch ihre grö-fsere Einfachheit vor derjenigen mit demRade empfiehlt, so gewährtdoch die Letztere, besonders bei Versuchen mit grofsen Batte-rien den Vorzug der viel schnelleren Ladung, die auch aufeinen höhern Grad getrieben werden kann, weil in der vielkürzeren Zeit die E. durch die umgebende Luft weniger abge-leitet wird.
Ein vorzüglich wichtiges Stück zur Vollkommenheit einerElektrisirmaschine ist die gute Einrichtung des reibenden Kör-pers. Bei den Cylinder-Maschinen kann man die Einrichtung ambesten so treffen, dafs das Reibzeug mit dem negativen Leiterunmittelbar verbunden ist. Man nimmt am besten dazu ein sei-denes mit Rofshaaren festausgestopftes Kissen, über welches einStück dünnes Kalbleder gezogen wird, worauf man das Amal-gama einreibt. Dieses Kissen wird an eine metallene Platte,welche seine Rückseite bildet, oder auch an eine der Krümmungdes Cylinders gemäfs gebogene Holzplatte, die mit Stanniolüberzogen ist, befestigt, in welche nach den beiden Enden zuhinlänglich starke messingene Stifte eingelassen sind, durchwelche vermittelst einer starken Feder das Kissen gleichförmigangedrückt werden kann. Um das Kissen schicklich einzurich-ten, bemerkt Cavallo , müsse man es auf eine solche Art ver-fertigen , dafs diejenige Seite, an welcher sich die Oberflä'chedes Glases beim Herumdrehen andrängt, ein so vollkommenerLeiter als möglich sey, damit sie (im Sinne der Franklin’schenTheorie) die E. so geschwind als möglich hergebe, die andereSeite aber so viel als möglich ein Nichtleiter, damit nichts vonder am Glase angehäuften el. Materie wieder hinter das Kissen ,gehe. Um aber diesen Zweck zu erreichen, ohne dafs man