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Elektrisirm aschine.
Cylinders entgegengesetzt ist, den höchst möglichen Grad an-nehmen könne, um mit der gröfsten Leichtigkeit in hinlänglicherMenee auszuströmen, und die durch das Reiben erzeugte E.fortdauernd auszugleichenwodurch dann die (derjenigen desCylinders gleichnamige) im isolirten Conductor zurückbleibendeE. auf den höchsten Grad gebracht wird, und in dieser Hinsichthaben feine hervorragende Spitzen vor allem den Vorzug, wieBiot nach Coulomb’s Versuchen mit aller Schärfe gezeigt hat.Ehemals hing man den ersten Leiter an seidenen Schnüren auf,er steht aber auf Glasfüfsen weit fester und sicherer. Man ver-fertigt ihn am besten von Messingblech, und nur bei sehr gro-sser Ausdehnung, um die Kosten zu vermindern, aus Holz oderPappe mit Zinnfolie überzogen. Einen solchen weit ausgedehn-ten Leiter kann man nun als zweiten Leiter von dem erstengleichsam noch unterscheiden und auf seine zweckmäfsige Ein-richtung kommt zur Verstärkung der Wirkungen der Elektrisir-maschine sehr viel an, worauf ich noch bei der näheren Betrach-tung dieser Wirkungen zurückkommen werde. Zur weiterenErläuterung und Veranschaulichung des bisherigen mag einekurze Beschreibung und Abbildung einer sehr einfachen Cylin-dermaschine nach Cavallo dienen, an welcher fast alle dievon mir angegebenen Verbesserungen angebracht werden.
Fig. Ihr Gestell besteht aus dem Brette ABC, welches nüt zwei40. eisernen Klammern an den Tisch geschraubt werden kann. Aufdiesem Brette stehen zwei starke hölzerne Saiden A H und LK,die den Cylinder und das Rad tragen. An der messingnenHaube, worin der eine Hals des Cylinders F F gefafst ist, gehteine stählerne Spindel durch die Säule KL hindurch, und trägtjenseits dieser Säule einen Würtel. Auf der Peripherie diesesWürtels sind 3—4 Einschnitte, um der veränderlichen Längeder Schnur nachgeben zu können, welche um den Würtel undden Einschnitt an der Peripherie des Rades D gezogen wird, lnder andern Haube des Cylinders ist ein kleines Loch, in welchesdas conische Ende einer starken Schraube geht, die durch dieSäule FI geschraubt ist. Das Rad D wird vermittelst desHandgriffs E um eine starke Axe gedreht, welche in derSäule LK befestigt ist.
Das Reibzeug dieser Maschine besteht aus einem dünnen,mit Haaren ausgestopften , seidenen Kissen, welches an jedemEnde um zwei Zoll kürzer als der Cylinder ist, und auf einmal etwa