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Eleklrisirmascliiue
Die Kette II ist nöthig, die E, weiter zu führen, oder wenn einConductor mit dem Kissen verbunden ist, und man die positiveE. desselben in jenen anhäufen will, die negative E. abzuleiten.Donndorf 1 beschreibt diese Maschine unter dem Namen desLichtenberg sehen Luflelektrophors (der ganz unpassend aufdieselbe ist) in einer etwas veränderten Gestalt, die ihr der be-kannte Mechanicus Stegmakn (zuletzt Professor in Marburg )gegeben hatte, wodurch sie aber nur vertheuert wurde. Walkiersde St, Amand hat 1784 eine sehr ^virksame, zu dieser Classogehörige Elektrisirmaschine angegeben und ausführen lassen 2 .Sie besteht aus zwei hölzernen Cylindern v on 2 Puls Durchmesserund 6 Eufs Länge, die in zwei 7—8 Eufs von einander entfern-ten Gestellen mit Kurbeln umgetrieben werden. Ueber die beidenCylinder selbst ist ein gefirnifster Taffent, der an beiden Endenzusammengenäht ist, gezogen und mäfsig gespannt, so dafs dieMaschine fast wie ein Seidenweberstuhl oder wie eine horizon-tal gelegte Garnwinde aussieht. Wenn man die Cylinder mitden Kurbeln dreht, so wird der hinlänglich stark gespannte Taf-fent mit gedreht, und bewegt sich nach und nach über allePuncte der Cylinder. Die Breite des Taffents ist 5 Eufs. DasReibzeug besteht aus 7 Eufs langen und 2” im Durchmesserhaltenden Cylindern, die mit Katzenbalg überzogen sind. Siewerden durch Schrauben an den Talfent gedrückt, und berüh-ren ihn immer nur in einer Linie, Mitten durch den leerenZwischenraum beider TalFentflächen geht der Conductor, der6 bis 7” im Durchmesser hat, über die Ränder des Taffents an beidenSeiten beträchtlich hervorragt, und in seidenen Schnüren vomGestelle herabhängt. An den Stellen zwischen den Taffentllä-chen hat er Spitzen, So wird die erregte (negative) E. nichtvon benachbarten Körpern geraubt, sondern häuft sich ganz indem Conductor an. Die Arbeiter, welche drehen, stehen aufdem Gestelle und geben ihm durch ihr Gewicht einen festemStand. Ein Jahr später als Walkiers seine grofse Maschineausgeführt hatte, verfertigte Rouland eine von derselben Art,nur in etwas kleinerem Mafsstabe und mit einigen Abänderungen 3 .
1 Lehre von der E. Th. I. 8. 26.
2 S. Lichtenb. Magazin Bd. III, St. 1. S, 118.
S Description des machines «üectriquej d taffätas par M. Rouland.Amsterdam 1785. G. XXIII. 309.