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Elektrisirmaschine.
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räth er nicht zu nehmen, da sie ihm zufolge nur schwache E.geben. Zum bequemen Gebrauch im Kleinen hat Iksenhouss 1eine von ihm im Jahre 1780 erfundene Maschine beschrieben, diewenig Beschädigungen ausgesetzt ist und an der Wand aufge-hangen werden kann. Sie besteht aus einem starken 8—9"breiten und —-3 Schuh langen Stück Seidenzeug, welches
überfirn ifst, am besten mit aufgelösetem Siegellack überzogenist, und zwischen einer doppelten Kupferplatte mit Hirschhautoder Katzenbalg überzogen gerieben wird. Diese Kupferplatteist durch Glasstangen mit zwei messingenen Stäben verbunden,die einen Spalt zwischen sich lassen, durch den das Seidenzeuggleich nach der Reibung durchgeht, daher diese Stangen die E.annehmen und die Dienste eines ersten Leiters thun. Zur An-spannung befinden sich am obern und untern Ende des Seiden-zeugs Leisten mit hölzernen Kugeln, durch die seidene Bändergezogen werden, woran man das Ganze oben an einen Na<*elhängen, und unten mit der Hand spannen kann. Mit der an-dern Hand wird eine cylindrisch gestaltete Leidner Flasche soangesetzt, dafs ihre äufsere Belegung die reibenden Platten, undihre obere mit der innern Seite verbundene Haube die zum Lei-ter dienenden Stangen vermittelst angebrachter Stifte festhält.Mit dieser Flasche fährt man nun auf und ab, und nimmt zu-gleich das Reibzeug und den Leiter mit sich. Dadurch wirddie E. erregt und zugleich die Flasche geladen, die der Erfin-der übrigens so eingerichtet hat, dals man in ihr Alles zumLichtanzünden durch den el. Entladungsschlag nöthige aufbe-wahren kann.
Durch diese Maschine ist Mündt 2 auf eine ähnliche, je-doch schon als eigentliche Elektrisirmaschine zu betrachtende,Einrichtung geleitet, die bei dem geringen Preise (von höch-stens 4 Thalern), um den sie angeschafft werden kann, dem ge-ringen Raume, den sie einnimmt, und dem, was sie dennochleistet, immerhin einige Beobachtung verdient und deren Be-schreibung ich hier aufnehmen würde, wenn sie nicht mehrRaum erforderte, als viele Leser billigen dürften.
1 Vermischte Schriften 1784. Th. I. 3. 145 ff.
2 Gren’s Journal Bd. VIL S. 319.