Band 
Dritter Band. E.
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Elektromotor e.

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hängt werden kann. Damit aber der unerträgliche Einflufs desentwickelten Gas vermieden werde, ruhet auf den oberen ein-geschnittenen parallelen Staben ein Deckel, welcher den etwasüber das Metall hervorragenden Behälter genau verschliefst, unddas gebildete Gas durch ein krummgebogenes, aus dem Fenstergeleitetes Rohr entweichen läfst. Durch den Deckel sind end-lich zwei an die Enden a und ß angelöthete, aufrecht stehende,über dem Deckel rechtwinklich umgebogene und zu Schälchenvertiefte Kupferstreifen angelöthet, welche zur Aufnahme vonetwas Quecksilber, oder auch zuin Anlöthen längerer Drähtedienen.

Die Wirkung dieses allerdings grofsen, aber bequemenApparates, welcher ohne Schwierigkeit von einem Manne ver-mittelst des Flaschenzuges aus der Säure in die Höhe gezogenund in dieselbe herabgelassen werden kann, hat mich nur ineiner Hinsicht befriedigt. Es war nämlich seine Kraft des Ver-brennens der Metalle nicht stärker, als bei einer mäfsigen Säule,die elektromagnetische dagegen war so stark, dafs ein Mes-singdraht von 1,5 Lin. Durchmesser bei einer allmälig steigendenHitze, welche das Halten mit den Fingern nicht zuliefs, einenCylinder von Eisenfeilicht bis zur Dicke einer halben Linie umsich bildete. Die gebrauchte Säure bestand aus Wasser mitetwa ein Sechzigtheil englischer Schwefelsäure und halb so vielrauchender Salpetersäure dem Volumen nach. Reines Regen-wasser gab eine sehr sichtbare Abweichung der Magnetnadel,und eine spätere Verdünnung der gebrauchten Säure durch■y Wasser schwächte die Wirkung nicht merklich. VerdünnteSchwefelsäure konnte ich wegen noch nicht hergestellter Gas-ableitung bis jetzt nicht versuchen. Uebrigens stimmen dieseBeobachtungen ganz mit denen überein, welche auch I'kfysgemacht hat, und es geht daraus hervor, dafs solche Apparatedie elektromagnetischen Erscheinungen in grofser Stärke zeigen,für chemische Wirkungen dagegen und auch zum Verbrennender Metalle wenig geeignet sind. Rücksichtlich des Letzterenscheint es der grofsen Menge von erregter E. an der erforderli-chen Kraft zu fehlen, um schlechtere Leiter zu durchdringen,denn ein Messingdraht von 1,5 Lin. Durchmesser wurde soheifs, dafs man ihn nicht mit den Fingern halten konnte, einriatindraht von 0,2 Lin. Durchmesser wurde dagegen nur warm.