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Dritter Band. E.
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Elektr omagnetismus,

dieser Hinsicht unter den Artikel Elektricität, und rück-sichtlich au f den Elektromagnetismus genügt es, Folgen-des im Allgemeinen anzugeben.

a. Davy’s 1 interessante und entscheidende Versuche überdie Leitungsfähigkeit der verschiedenen Metalldrähte bleibenhier ganz unerörtert, und es folgt aus denselben für unserenZweck nur so viel, dafs man bei mächtigen Apparaten Drähte•wählen mufs, deren Stärke ein zu starkes Glühen derselben hin-dert, in welchem Falle sie die gesammte Menge der erzeugtenElektricität ungehindert fortleiten 2 . Für die angegebenen klei-nen Kasten und einzelne Scheiben genügen in der Regel diefeinsten Claviersaiten.

b. Inzwischen geht doch aus den Versuchen von Poggkn-dorff, BoECRMASSundDAVT, wonach die elektrische Leitungs-fähigkeit der Drähte bei gleicher Länge ihrer Dicke direct pro-portional ist, und meinen eigenen genugsam hervor, dafs sehrfeine Drähte auch bei gleicher Stärke des gebrauchten Elektro-motors geringere Wirkungen geben, als dickere. So erhieltich bei der Anwendung eines Kastens von 6 Z. Länge 4,1 Z.Höhe und 1 Z. Tiefe mit einem Silberdrahte von Lin. Durch-messer 5°; mit einem von L. 7°; mit einem Messingdrahtevon ■§• Lin. 8°, 5; mit einem solchen von 1,2 Lin. 10° Abwei-chung der Magnetnadel. Wird der Draht bedeutend dicker,so nimmt die Wirkung wieder ab , denn ein Messingdraht von2,9 Lin. gab nur 9°, und ein Bletcylinder von 34 Lin. nicht mehrals 8°, 5- Die Nadel war in allen Versuchen 20 Lin. von dergeometrischen Axe der gebrauchten Leiter entfernt, und auchdie feinsten Drähte wurden nicht glühend 3 4 .

c. Die Länge der leitenden Drähte macht nach v. Yf.hn *innerhalb mäfsiger Grenzen keinen Unterschied, denn ein Draht

1 Phil. Trans. 1821. II. G. LXXI. 241 ff.

2 Ich habe gefunden, dafs bei sehr grofsen Apparaten, wie beidem oben II. A. 5. beschriebenen, dünne Drähte nicht so leicht heifs■werden, als dicke, vermuthlich weil nicht genug Elektricität durchsie strömt, und ihre verhältnifsmäfsig gröfsere Oberfläche eine leich-tere Abkühlung gestattet.

S G. LXXI. 423. Aehnliche Resultate haben Barlow S. Edinb.Phil. Journ. XXIII. 112, und Cüjimikg S. Trausact. of the CambridgePhil. Soc. for. 1821 erhalten.

4 G. LXYI. 324.