Band 
Dritter Band. E.
Seite
509
JPEG-Download
 

509

Wirkung auf den Magnet.

den kann. Jede Fassung hat oben einen kleinen messing-nen Behälter f, F mit einer Vertiefung, worin sich etwasQuecksilber befindet, aus welchem an jeder Seite ein oben ge-krümmter Messingdraht a, y frei mit dem unteren Ende in eineim Brette befindliche, gleichfalls mit Quecksilber gefüllte Vertie-fung herabgeht; und um eine etwa mögliche Leitung der Elek-tricität durch das Brett zu verhüten, ist dasselbe auf seiner gan-zen Oberfläche und vorzüglich in den erwähnten Vertiefungen,mit Bernsteinfirnis überzogen, ln die genannten Vertiefungensind ferner die beiden krummgebogenen Enden e, e' der Drähteß, ö herabgelassen, welche in einer Rinne im Brete liegen, undjeder durch drei kleine Haken in derselben so festgehalten wer-den , dafs nichts über die Oberfläche des Brettes hervorragt.Sind die gebrauchten Drähte abgenutzt, oder will man sie mitandern vertauschen, so kann man diese leicht unter den Häk-chen oder Klammern hinschieben, bei e, e' etwas krumm biegenund in das Quecksilber eintauchen. Die Drähte laufen verlän-gert nach Iv und Z hin, und sind mit ihrem andern Ende dereine an die eine Seite des kupfernen Kastens, der andere an daseine der Zinkplatte angelöthet, wodurch also der elektrischeKreislauf vom Kupfer zum Zink und durch die leitende Flüssig-keit wieder zum Kupfer hergestellt ist. Ein hölzerner Rahmeng, g', 14 Z. lang und 8 Z. breit, welcher auf dem Brete ruhet,trägt in einem Falz 4 eingekittete Tafeln von hellem Glase, de-ren beide schmälere mit m, m' bezeichnet sind. Da wo sie mitihren Enden zusammenstol’sen, sind sie inwendig und auswen-dig mit schmalen Papierstreifen zusammengeklebt, und bildensonach einen oben und unten offenen Kasten, um die Magnet-nadel bei feinen Versuchen gegen den unvermeidlichen Luft-zug zu sichern. Unten wird dieser Glaskasten von selbst durchdas Anfsetzen auf das Brett geschlossen, der obere Rand dessel-ben aber ist theils der grösseren Festigkeit wegen, theils umeine weiche Unterlage zu bilden, mit einem nach beiden Seitenübergeschlagenen, etwa 0,75 Z. breiten Riemen von Gemsenle-der überklebt, auf welchem zwei oder drei verschiebbare Schei-ben von Spiegelglase n, n' ruhen und oben eine Bedeckung desKastens bilden, einige Zolle länger und breiter, als dieser ist.Durch die kleinen Zwischenräume dieser Spiegelglasscheiben,da wo sie an einander stofsen, werden die Magnetnadeln an un-gezwirnte» Seidenfäden aufgehangen herabgelassen, durch ein