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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

kleines, an dem verlängerten Faden hängendes, über die Seiteder Scheiben herabgelassenes Gegengewicht balancirt, oderdivrehein grtifseres, auf den Scheiben ruhendes Stück Blei am Herab-sinken gehindert. Uebrigens lassen sich die Nadeln zwischenden Ritzen der Scheiben nach der einen, und durch das Ver-schieben der sämmtlichen Glastafeln auf dem weichen Leder desGlaskastens nach der andern Seite hin bewegen. Der Kastenhat unten am Rahmen zwei Ringe, an denen er aufgehoben,und nach Befestigung der Drähte wieder aufgesetzt werden kann,auch läfst sich derselbe nach Befinden auf dem Brette a b rechtsoder links, vorwärts und rückwärts schieben, um das Verhal-ten der Nadel in allen verschiedenen Lagen gegen den elektri-schen Leiter zu untersuchen. Endlich s teilt auch das ganze Bretta b mit seinen vier Fiifsen auf einem doppelt so breiten Brette,als es selbst ist, welches dem Apparate zur Unterlage dient, aufseiner einen Hälfte den beschriebenen Apparat trägt, auf derandern Hälfte aber einen zur Erzeugung der Elektricität dienen-den oben II. A. 2. beschriebenen Kasten, mit den daselbst er-wähnten Trägern und Gabeln, um die Glasröhre, woran dieZinkscheibe befestigt ist, hineinzuhängen. Das letztere gröfsereBrett aber, welches deswegen gewählt ist, damit der Apparatselbst nicht durch die gebrauchten Flüssigkeiten beschmutztwerde, und um Verschiedene Drähte und sonstige Sachen dar-auf zu legen, ruhet auf einem 2 Z. hohen und 12 bis 18 Z. imDurchmesser haltenden Cylinder von Holz, vermittelst dessendas Ganze auf jeden beliebigen Tisch gesetzt, und im Azimuth herumgedrehet werden kann 1 .

Bei der Anwendung dieses Apparates zeigen sich die soeben unter No. 1. beschriebenen Erscheinungen in etwas verschie-dener Gestalt. Gebraucht man nämlich zuerst die in der Firnir

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gezeichnete horizontale Magnetnadel, welche 2 bis 3 Z. langaus einer an beiden Seiten zugespitzten, in der Mitte fein durcli-

1 Diesen Apparat habe ich unter verschiedenen anderen aufge-nommen, theils weil er wohlfeil, theils weil er zur Anstellung sehrfeiner Versuche mit verschiedenen Apparaten wegen des gegen Luft-zug schützenden Glaskastens geeignet ist. Der neueste von Amphrf.vorgeschlagene allgemeine Apparat ist unten beschrieben. Unter diezweckmäßigsten einfachen gehört sonst noch vorzugsweise der vonPkaif in seinem mehrerwähnten Werke angegebene, aber ungleichkostbarere.