Band 
Dritter Band. E.
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Wirkung auf den Magnet.

bohrten, Uhrfeder leicht verfertigt und an einem ungezwirntenSeidenfaden aufgehangen werden kann, so wird diese über undunter dem Drahte schwebend die erwähnten Abweichungen nachOsten und Westen gleichfalls zeigen. Man kann zwar die Na-del nicht völlig mit ihrer Axe unter die Axe des Leitüngsdrah-tes in eine verticale Ebene bringen, allein dieses ändert denErfolg nicht ab, da der Faden ohne Wesentlichen Nachtheil dieSeite des Drahtes berühren darf. Soll hierbei die Gröfse derAbweichung in Graden gemessen werden, so bediene ich micheines auf Spielcharten-Papier, oder noch besser auf eine sehrdicke und pergamentartige Sorte englischen Papiers (sogenann-tes Bristol starnp) gezeichneten , 1 bis 2 Lin. breiten , undin Grade getheilten Kreises, welchen ich mit feinen Fädchenauf dem Leitungsdrahte, oder selbst an den Spitzen der Nadelbefestige. Der zwischen 1,1' eingespannte Draht bekommt indiesem letzteren Falle gleichfalls ein aufgebundenes StückchenPapier mit einer Linie, wodurch beim Stillstände der Nadelder Nullpunct der Theilung, und bei ihrer Abweichung dieGröfse dieser letzteren in Graden bezeichnet werden. Um in-defs die Firscheinungen des Elektromagnetismus im Allgemeinenzu beobachten, bedarf es der Messung und des hierzu dienen-den Ringes nicht. Befindet sich in diesem Falle der Kupferpolim Norden, und ist somit die elektrische Strömung von N. nachS. gerichtet, so wird die über dem zwischen 1,T ausgespanntenDrahte schwebende Nadel westlich abweichen. Bringt man siedann neben den Draht an die Westseite, beider Axen in einerhorizontalen Ebene liegend, so wird bei der Schliefsung dergalvanischen Kette die Nordspitze stark herabgezogen werden,in ihrer gröfsten Tiefe aber schon das Bestreben nach einer öst-lichen Abweichung zeigen. Läfst man die Nadel so tief herab,dafs sie sich frei unter dem Drahte liin bewegen kann, so ist ihreAbweichung östlich, und bringt man sie endlich an die Ostseitedes Drahtes, beider Arten in einer horizontalen Ebene liegend,so wird die Nordspitze beträchtlich in die Flöhe gehoben wer-den , bei ihrer gröfsten Erhebung aber gleichfalls das Bestrebennach westlicher Abweichung äufsern. Es versteht sich von selbst,dafs die Bewegung der Südspitze der Nadel der angegebenengerade entgegengesetzt sey.

3- Nicht so sehr die hier mitgetheilte Beschreibung, alsnoch weit mehr der Anblick der Erscheinungen selbst zeigt das